05 April 2026, 01:08

Schiedsrichter Bucknor trifft erneut eine Pechsträhne – Foulball zwingt ihn zum Abgang

Schwarzes und weißes Bild von Männern, die Baseball in einem Feld spielen, einige halten Schläger, während ein körperlicher Streit unter den Spielern im Vordergrund und Bäume im Hintergrund sichtbar sind.

Schiedsrichter Bucknor trifft erneut eine Pechsträhne – Foulball zwingt ihn zum Abgang

Schiedsrichter C.B. Bucknor hat eine weitere schwierige Woche auf dem Feld hinter sich. Bekannt für seine umstrittenen Entscheidungen, wurde er während eines Spiels zwischen den Tampa Bay Rays und den Milwaukee Brewers von einem Foulball getroffen. Der Vorfall zwang ihn zu einem vorzeitigen Abgang und reiht sich ein in eine Serie von prominenten Fehlentscheidungen und Herausforderungen.

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Seine Probleme fallen in eine Phase, in der das neue Automated Ball/Strike (ABS)-Protestsystem der Major League Baseball weiterhin die Widersprüche in den Schiedsrichterentscheidungen offenlegt. Die jüngsten Schwierigkeiten begannen am Dienstag, als Bucknor einen Fehlentscheid am ersten Base zuließ, der später nach einer Videoüberprüfung revidiert wurde. Nur wenige Tage zuvor waren acht seiner Ball-/Strike-Entscheidungen angefochten worden – sechs davon wurden vom ABS-System korrigiert.

Während des Spiels zwischen den Rays und den Brewers traf ein Foulball Bucknors Gesichtsmaske, sodass er das Feld verlassen musste. Chad Fairchild übernahm für den Rest der Partie die Rolle des Home-Plate-Schiedsrichters. Dieser Vorfall folgte auf die kurz zuvor erfolgte Platzverweisung von Alex Cora, dem Manager der Boston Red Sox, der gegen eine umstrittene Entscheidung protestiert hatte.

Bucknors Ruf als fehleranfälliger Schiedsrichter begleitet ihn seit Jahren. In einer ESPN-Umfrage unter Spielern landete er 2010 auf dem letzten Platz, und Sports Illustrated kürte ihn 2003 und 2006 zum "schlechtesten Schiedsrichter der MLB". Trotz leichter Verbesserungen durch das ABS-System – seine Trefferquote stieg seit 2023 von etwa 92 auf 94 Prozent – liegt er damit weiterhin unter dem Ligadurchschnitt von 95 bis 96 Prozent. Daten der Plattform Umpire Scorecards ordnen ihn im unteren Viertel bei Fehlentscheidungen in der Strike-Zone ein, insbesondere bei Grenzfällen.

Das ABS-Protestsystem, das mit Tracking-Technologie die Position der Würfe überprüft, zeigt eine deutliche Diskrepanz in den Erfolgsquoten: Fänger gewinnen 64,1 Prozent ihrer Proteste, während Schlagmänner nur in 42,3 Prozent der Fälle erfolgreich sind.

Bucknors jüngste Auftritte haben ihn erneut in die Kritik gebracht. Seine Genauigkeit bleibt unter dem MLB-Durchschnitt, und hochkarätige Fehler sorgen weiterhin für Diskussionen. Angesichts der durch das ABS-System aufgedeckten Inkonsistenzen könnte seine Zukunft als führender Schiedsrichter einer noch genaueren Prüfung unterzogen werden.

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