26 April 2026, 10:33

"Schlechteste Bürgermeisterin" kandidiert in Georgia – trotz Skandale und Gehaltsaffäre

Grünes Papier mit 'Elections municipales' darauf gegen einen weißen Hintergrund.

"Schlechteste Bürgermeisterin" kandidiert in Georgia – trotz Skandale und Gehaltsaffäre

Tiffany Henyard, oft als "schlechteste Bürgermeisterin Amerikas" bezeichnet, kandidiert nun für den Posten der County Commissioner im 5. Bezirk von Georgia. Die ehemalige Politikerin aus Illinois geriet in die Kritik, weil sie trotz Zweifeln an ihrem Wohnsitz und ihren Finanzen weiterhin Gehälter aus Steuergeldern von zwei öffentlichen Einrichtungen in Illinois bezog.

Henyard gab zu, in Georgia zu leben, während sie noch ein gewähltes Amt in Illinois innehatte. Zwischen dem 7. März und dem 2. Mai 2025 erhielt sie 12.007 Dollar von der Gemeinde Dolton und 8.614 Dollar von der Thornton Township. Insgesamt beliefen sich ihre aus Steuergeldern finanzierten Einnahmen in diesem Zeitraum auf 20.621 Dollar.

Erst kürzlich wechselte sie von den Demokraten zu den Republikanern für die anstehende Wahl. Henyard tritt bei der republikanischen Vorwahl am 19. Mai für den Sitz im 5. Bezirk ohne Gegenkandidatin an. Sollte sie erfolgreich sein, wird sie im November in einem deutlich demokratisch geprägten Wahlkreis gegen einen demokratischen Herausforderer antreten.

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Die Wahlkommission des Fulton County prüfte ihre Finanzen und ihren Wohnsitz, bevor sie mit 3:1 Stimmen ihre Kandidatur zuließ. Die Behörde entschied, dass sie die gesetzlichen Wohnsitzanforderungen erfülle. Dennoch hat die demokratische Kandidatin Dejia Felicity Swindell Bedenken geäußert und fordert weitere Untersuchungen zu Henyards Wahlberechtigung.

Henyards Wahlkampf geht trotz anhaltender Fragen zu ihrem früheren Wohnsitz und der Verwendung öffentlicher Mittel voran. Im Mai wird sie auf dem republikanischen Wahlzettel stehen, im November ist dann die entscheidende Stichwahl zu erwarten. Das Ergebnis wird davon abhängen, wie die Wähler auf ihre umstrittene Vergangenheit reagieren.

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