02 May 2026, 08:31

Schottlands Whiskybranche feiert: USA streichen Strafzölle nach Jahren der Krise

Eine Flasche Glen Scotia 12 Jahre alter Scotch Whisky und ein Glas desselben Whiskys auf einem hellen Holztisch.

Schottlands Whiskybranche feiert: USA streichen Strafzölle nach Jahren der Krise

Schottlands Whiskybranche atmet auf: USA heben Strafzölle auf – Millionenverluste gestoppt

Jahre lang hat die schottische Whiskyindustrie unter schweren Verlusten durch US-Strafzölle gelitten – mit wöchentlichen Einbußen in Millionenhöhe. Nun bringt eine überraschende Kehrtwende in der Handelspolitik Entlastung nach Jahren der finanziellen Belastung und Stellenstreichungen. Der Schritt folgt einem vielbeachteten Königbesuch und einer unerwarteten Ankündigung des früheren US-Präsidenten Donald Trump.

Seit Jahren belastete ein Zehn-Prozent-Zoll auf schottischen Whisky-Export in die USA die Branche mit etwa vier Millionen Pfund Verlust pro Woche. Die zusätzlichen Kosten führten zu Entlassungen, gestoppten Investitionen und massivem Druck auf die Destillerien in ganz Schottland. Branchenvertreter hatten wiederholt das Ende der Zölle gefordert und diese als großes Wachstumshindernis bezeichnet.

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Der Durchbruch kam nach dem Staatsbesuch von König Charles III. in den USA. Auf seiner Plattform Truth Social kündigte Donald Trump an, die Zölle als „Geste der Ehre“ für den König und die Königin abzuschaffen. Die Entscheidung kam überraschend, wurde von den Whiskyherstellern aber mit Erleichterung aufgenommen. Nun soll die Aufhebung so schnell wie möglich umgesetzt werden.

Die Wende bedeutet eine deutliche Trendwende für eine Branche, die jahrelang unter der finanziellen Last litt. Ohne die Zölle können sich die Destillerien nun auf den Wiederaufbau ihrer US-Geschäfte und die Rückeroberung verlorener Marktanteile konzentrieren.

Mit dem Wegfall der Abgaben entfällt eine enorme Belastung für Schottlands Whiskysektor. Exporte in die USA sind nun wieder ohne den zusätzlichen Zehn-Prozent-Aufschlag möglich – und sparen so wöchentlich Millionen. Die Branchenführer bereiten sich darauf vor, nach Jahren der Rückschläge Investitionen wiederaufzunehmen und ihre Produktion auszubauen.

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