Schweden feiert 3:1 gegen Ukraine und zieht ins WM-Playoff-Finale ein
Lina SeidelSchweden feiert 3:1 gegen Ukraine und zieht ins WM-Playoff-Finale ein
Schweden sicherte sich mit einem deutlichen 3:1-Sieg gegen die Ukraine den Einzug ins WM-Playoff-Finale. Viktor Gyökeres erzielte einen Hattrick und führte sein Team damit ins Endspiel gegen Polen. Der Erfolg markiert Schwedens ersten Sieg in der Qualifikation und bringt die Mannschaft ihrem ersten WM-Auftritt seit 20 Jahren näher.
Die Partie begann vielversprechend für die Skandinavier: Gyökeres eröffnete bereits in der 6. Minute den Torreigen. In der zweiten Halbzeit erhöhte er früh auf 2:0, ehe er seinen Hattrick in der 73. Minute per Elfmeter perfekt machte. Die Ukraine gelang zwar durch Matvii Ponomarenko noch ein spätes Ehrentor, doch an der Niederlage änderte das nichts mehr.
Die Ukraine, die aufgrund des anhaltenden russischen Angriffskriegs ihre Heimspiele auf neutralem Boden austragen muss, hatte gehofft, dass die Qualifikation die nationale Stimmung heben würde. Ihr letzter WM-Auftritt datiert aus dem Jahr 2006, und diese Niederlage folgt auf eine weitere Playoff-Pleite gegen Wales im vorherigen Turnier. Schweden hingegen trifft nun am Dienstag in Stockholm auf Polen – der Sieger sichert sich einen Platz bei der erweiterten WM 2026.
Das Turnier 2026 wird erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragen und findet in den USA, Mexiko und Kanada statt. Die FIFA-Erweiterung erhöht die Gruppenspiele von acht auf zwölf und fügt eine zusätzliche Runde der letzten 32 hinzu, sodass insgesamt 104 Partien gespielt werden. Zudem wurden den Kontinentalverbänden mehr Startplätze zugewiesen, darunter drei zusätzliche für die UEFA und vier für den afrikanischen Fußballverband CAF.
Mit dem Sieg steht Schweden nun ein entscheidendes Finale gegen Polen um die WM-Teilnahme bevor. Der Sieger wird zu den 48 Nationen gehören, die 2026 an der bis dahin größten Weltmeisterschaft der Geschichte teilnehmen. Für die Ukraine endet die Qualifikation dagegen nach einer weiteren Playoff-Niederlage – seit 2006 bleibt ihr damit ein WM-Auftritt verwehrt.






