02 April 2026, 08:39

SEC erlaubt erstmals Optionen auf Krypto-Mehrfachasset-Fonds an der NYSE American

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum, Litecoin und andere Kryptowährungen auf einem weißen Hintergrund.

SEC erlaubt erstmals Optionen auf Krypto-Mehrfachasset-Fonds an der NYSE American

Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hat grünes Licht für eine neue Art von Krypto-Investments gegeben: Ab sofort sind Optionen auf Fonds, die mehrere Kryptowährungen halten, an der NYSE American handelbar. Dies stellt eine Abkehr von den bisherigen Regelungen dar, die Optionen nur auf Einzelasset-Krypto-Fonds zuließen.

Nach den aktualisierten Vorschriften muss jede Kryptowährung in einem Mehrfachasset-Fonds über einen Zeitraum von zwölf Monaten einen durchschnittlichen täglichen Marktwert von mindestens 700 Millionen US-Dollar aufweisen. Die Anteile dieser Fonds müssen zudem dieselben Standards erfüllen wie ETF-Optionen und als National Market System (NMS)-Werte notiert sein. Darüber hinaus müssen Derivate, die auf die einzelnen Krypto-Assets bezogen sind, an einem Markt gehandelt werden, der über eine Überwachungsvereinbarung verfügt.

Mit der Entscheidung der SEC soll der Prozess für Börsen und Emittenten vereinfacht werden, die Optionen auf qualifizierte Fonds listen möchten. Bisher war der Optionshandel nur für Fonds möglich, die eine einzelne Kryptowährung hielten. Nun erhalten Anleger Zugang zu einer breiteren Palette kryptobasierter Produkte – einschließlich Absicherungsinstrumenten – innerhalb eines regulierten Börsenrahmens.

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Der Handel kann ausgesetzt werden, wenn ein zugrundeliegendes Krypto-Asset die Zulassungskriterien nicht mehr erfüllt. Für die neuen Produkte gelten dieselben Regelungen wie für traditionelle ETF-Optionen, etwa Margin-Anforderungen und Positionslimits.

Die Genehmigung erweitert die Investitionsmöglichkeiten im Kryptomarkt, ohne die regulatorischen Schutzmechanismen zu lockern. Anleger können nun Optionen auf Fonds handeln, die mehrere Kryptowährungen abbilden – vorausgesetzt, jedes Asset erfüllt die Standards der SEC. Gleichzeitig verringert die Änderung mögliche Verzögerungen für Börsen und Emittenten, die solche Produkte listen möchten.

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