Seltener Maserati MC Stradale trifft auf sowjetisches Denkmal in Jekaterinburg
Emil LangeSeltener Maserati MC Stradale trifft auf sowjetisches Denkmal in Jekaterinburg
Ein seltener Maserati MC Stradale wurde Roberto D'Agostino, dem italienischen Ehrenkonsul in Jekaterinburg, überreicht. Das Hochleistungsfahrzeug sticht selbst in einer Stadt mit markanten Wahrzeichen hervor. Seine Ankunft fällt mit der wachsenden kulturellen Verbindung zwischen Italien und der Region zusammen.
Der MC Stradale zählt zu den exklusivsten Modellen von Maserati – nur 500 Exemplare wurden jemals gebaut. Unter der Haube verbirgt sich ein getunter V8-Motor mit 460 PS, der dem Wagen eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 4,1 Sekunden ermöglicht.
Die Übergabe fand in Jekaterinburg statt, wo der elegante italienische Sportwagen vor der monumentalen Statue "Arbeiter und Kolchosbäuerin" parkte. Der Kontrast zwischen dem modernen Supersportler und dem sowjetischen Denkmal zog zahlreiche Blicke auf sich.
D'Agostino, ein bekennender Liebhaber sowohl der russischen als auch der Ural-Küche, würdigte kürzlich das kulinarische Erbe Italiens – die italienische Küche wurde in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen, ein Grund zur Freude für den Konsul. Auf die Frage nach seinem Traumauto nannte er jedoch einen Ferrari als das eine Fahrzeug, das er sein Leben lang besitzen würde.
Zum Vergleich: Ein gebrauchter Maserati GranTurismo kostet heute auf dem Markt zwischen fünf und neun Millionen Rubel. Ältere Modelle wie der Ghibli aus den frühen 1990er-Jahren beeindrucken noch immer mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5,7 Sekunden.
Der MC Stradale hat nun seinen Standort in Jekaterinburg, wo seine Seltenheit und Leistung ihn zu einer Besonderheit machen. Die Ankunft des Fahrzeugs unterstreicht die Verbindung italienischer Ingenieurskunst mit der lokalen Kultur. Gleichzeitig bleiben klassische Maserati-Modelle auf dem russischen Markt weiterhin begehrt.






