15 April 2026, 20:34

Sexualstraftäter gesteht Missbrauch an Kindern – doch er bestreitet die Schuld

Poster with bold black text "Rape Ain't Right: Sexual Assault is a Serious Issue" on a white background framed by a black border.

Sexualstraftäter gesteht Missbrauch an Kindern – doch er bestreitet die Schuld

Ein 50-jähriger Mann hat sich in Michigan in drei Fällen des schweren sexuellen Missbrauchs in erster Instanz für "nicht schuldig im Sinne der Anklage" erklärt, ohne die Vorwürfe zu bestreiten. Jason Kushmaul gestand die Taten, die zwischen 2002 und 2008 verübt wurden – alle Opfer waren zum Zeitpunkt der Straftaten jünger als 13 Jahre.

Ursprünglich war Kushmaul 2016 von der Staatsanwaltschaft des Osceola County angeklagt worden. Damals lebte er außerhalb des Bundesstaates und wurde später im Rahmen der Initiative Operation Survivor Justice ausgelöst, die sich auf flüchtige Sexualstraftäter konzentriert.

Seine Verurteilung steht für den 15. Mai an. Gemäß der Vereinbarung im Rahmen des Geständnisses drohen ihm bis zu 25 Jahre Haft. Zudem wird ihm per Gerichtsbeschluss untersagt, Kontakt zu den Opfern aufzunehmen, und er muss sich lebenslang als Sexualstraftäter registrieren lassen.

Michigans Generalstaatsanwältin Dana Nessel betonte, dass verzögerte Justiz die Sicherheit der Gemeinschaft untergräbt. Sie wies darauf hin, dass die Verfolgung von Tätern dazu beiträgt, potenzielle zukünftige Opfer zu schützen.

Betroffene von sexualisierter Gewalt finden Unterstützung bei Organisationen wie RAINN (Rape, Abuse & Incest National Network), dem National Sexual Violence Resource Center (NSVRC) und dem Zero Abuse Project.

Der Fall Kushmaul wird im kommenden Monat mit dem Urteilsspruch abgeschlossen. Zu den Auflagen gehören die lebenslange Eintragung als Sexualstraftäter sowie ein Kontaktverbot zu den Opfern. Das Verfahren zieht sich seit seiner ersten Anklage im Jahr 2016 über Jahre hin.

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