Sheinbaum ehrt Margarita Maza als erste historische Botschafterin Mexikos
Mila VoigtSheinbaum ehrt Margarita Maza als erste historische Botschafterin Mexikos
Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo leitete im Panteón de San Fernando eine Feierstunde zum 200. Geburtstag von Margarita Maza de Juárez. Die Veranstaltung würdigte Mazas Vermächtnis als prägende Persönlichkeit der mexikanischen Geschichte und erklärte sie symbolisch zur ersten historischen Botschafterin der Nation.
In ihrer Rede betonte Sheinbaum, die Anerkennung von Frauen wie Maza sei ein Akt der Gerechtigkeit für jene, die am Aufbau Mexikos mitgewirkt hätten. Sie plädierte dafür, die Geschichte mit einem gerechteren Blick zu betrachten, um die Leistungen von Frauen in entscheidenden Momenten zurückzugewinnen. Die Präsidentin unterstrich zudem, dass die Ehrung nicht nur Benito Juárez' Ehefrau, sondern allen Frauen gelte, die die Nation geprägt hätten.
An der Feier nahmen hochrangige Vertreter teil, darunter die Regierungschefin von Mexiko-Stadt, Clara Brugada, Verteidigungsminister Ricardo Trevilla Trejo und Marineminister Raymundo Pedro Morales Ángeles. Auch ein Nachkomme Benito Juárez' war anwesend. Nach ihrer Ansprache führte Sheinbaum eine Ehrenwache am Grab von Juárez und Maza an.
Zum Abschluss der Veranstaltung würdigte die Präsidentin die mexikanischen Frauen aller Generationen. Mit den Worten "Es lebe Margarita Maza! Es lebe die Heldinnen unseres Vaterlandes! Es lebe Mexiko!" hob sie hervor, dass der Geist der Nation in ihren Kämpfen – ob alltäglich oder außergewöhnlich – weiterlebe.
Die Zeremonie rückte Margarita Mazas Rolle in der mexikanischen Geschichte ins Licht und forderte eine stärkere Anerkennung der Verdienste von Frauen. Sheinbaums Äußerungen deuteten die Ehrung als Teil eines fortlaufenden Prozesses, jene zu würdigen, die die Geschichte des Landes mitgestaltet haben.






