Skandal um verfallenes Jakutsk-Denkmal "Ewige Flamme" nach teurer Sanierung
Mila VoigtSkandal um verfallenes Jakutsk-Denkmal "Ewige Flamme" nach teurer Sanierung
Das Denkmal „Ewige Flamme“ in Jakutsk verkommt – nur ein Jahr nach teurer Sanierung
Weniger als ein Jahr nach einer kostspieligen Renovierung ist das Denkmal „Ewige Flamme“ in Jakutsk in einen desolaten Zustand geraten. Zu den Mängeln zählen beschädigte Bauteile, ein rissiger Gedenkstein und eine unterbrochene Gasversorgung. Die Behörden haben nun Ermittlungen wegen der Schäden eingeleitet.
Das Denkmal, einst eine Grabstätte für prominente Bürger und Soldaten der Roten Armee, wurde später zu einem Gedenkplatz umgestaltet. 2025 führte der Dienstleister Region Service für 1,9 Millionen Rubel Sanierungsarbeiten durch. Die Arbeiten verzögerten sich jedoch und wurden erst im Herbst abgeschlossen.
Bereits Anfang 2026 traten erste Probleme auf: Zwei Blütenblätter des Beckens brachen ab, die Gasleitung frohr ein, und die Beleuchtung fiel aus. Die Gasversorgung wurde unterbrochen, sodass Arbeiter eine provisorische Leitung verlegen mussten. Auch der Gedenkstein wies Risse auf – der Zustand des Denkmals verschlechterte sich zusehends.
Die Denkmalschutzbehörde der Republik Sacha (Jakutien) hat inzwischen Anzeige bei der Polizei erstattet, um die Schäden zu untersuchen. Laut Garantieverpflichtung muss Region Service die beschädigten Blütenblätter reparieren, doch ein Zeitplan für die Instandsetzung steht noch aus.
Das Denkmal „Ewige Flamme“ bleibt vorerst in beschädigtem Zustand, mit nur notdürftigen Reparaturen. Region Service ist vertraglich zu Nachbesserungen verpflichtet, während die Behörden die Ermittlungen fortsetzen. Das Ergebnis wird zeigen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.






