Smart Health Europe löst DMEA ab und revolutioniert digitale Gesundheit in der EU
Emil LangeSmart Health Europe löst DMEA ab und revolutioniert digitale Gesundheit in der EU
Europas digitaler Gesundheitssektor steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Die langjährige Fachmesse DMEA wird 2026 eingestellt und macht Platz für eine neue Plattform namens Smart Health Europe. Die Veranstalter Messe Berlin und der Digitalverband Bitkom e.V. positionieren sie als strategischen Knotenpunkt, um die Gesundheits-Technologie auf dem gesamten Kontinent mitzugestalten.
Die letzte Ausgabe der DMEA findet vom 21. bis 23. April 2026 statt und beendet damit eine Ära, die vor allem auf nationale IT-Lösungen ausgerichtet war. Ihr Nachfolger, der 2027 an den Start geht, setzt stattdessen auf europäische Zusammenarbeit und skalierbare Innovationen im Bereich der digitalen Gesundheit.
Smart Health Europe bricht mit dem klassischen Produktpräsentationsmodell. Unternehmen müssen künftig klare Strategien vorlegen – reine Funktionslisten reichen nicht mehr aus. Gefragt sind skalierbare Lösungen, definierte regulatorische Wege und ein starker internationaler Fokus, insbesondere von Start-ups und wachsenden Unternehmen.
Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen werden nicht länger als passive Technologienutzer gesehen, sondern als Mitgestalter digitaler Ökosysteme. Dieser Wandel soll veraltete Strukturen aufbrechen und dynamischere Partnerschaften fördern.
Der Einfluss der Plattform reicht über Europa hinaus: Sie wird mit Smart Health Asia in Singapur vernetzt, um den kontinentübergreifenden Austausch zu stärken. Zudem soll die Veranstaltung als Resonanzraum für politische und technologische Weichenstellungen im Gesundheitswesen dienen.
Dr. Mario Tobias, Vorstandsvorsitzender der Messe Berlin, bezeichnete Smart Health Europe als Instrument, um die Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung in Europa zu prägen. Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom e.V., ergänzte, die Plattform werde die digitale Transformation des Sektors vorantreiben. Das zusätzliche Jahr bis zum Start 2027 ermöglicht es, zentrale Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln, bevor die Veranstaltung beginnt.
Smart Health Europe löst die DMEA mit einem europaweiten, breiter angelegten Ansatz ab. Der Fokus auf Strategie, Regulierung und internationale Vernetzung unterscheidet sie deutlich von ihrem Vorgänger. Durch die Zusammenarbeit von Krankenhäusern und Technologieunternehmen will die Plattform maßgeblich beeinflussen, wie digitale Gesundheitslösungen entwickelt und eingeführt werden.






