11 April 2026, 02:02

Solingens Pressestellen-Ikone Sabine Rische geht nach 35 Jahren in Ruhestand

Alte Postkarte mit Stadtansicht, Gebäuden, Bäumen, Wasser, Brücke und Blumen, mit handgeschriebener Schrift auf der Vorderseite.

Solingens Pressestellen-Ikone Sabine Rische geht nach 35 Jahren in Ruhestand

Sabine Rische geht nach 35 Jahren im öffentlichen Dienst Solingens in den Ruhestand – und hinterlässt ein Erbe der Hingabe. Die gebürtige Krefelderin begann ihre Laufbahn im September 1989 und prägte in den vergangenen drei Jahrzehnten die Arbeit der städtischen Pressestelle. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für eine Persönlichkeit, die von Bürgern und Kollegen gleichermaßen als "Institution" beschrieben wird.

In ihren frühen Jahren im öffentlichen Dienst entwickelte Rische ein besonderes Interesse für Stadtplanung. Im Laufe der Zeit wirkte sie an zentralen Projekten mit, darunter die Aufwertung des Stadtteils Ohligs, die Neugestaltung der Innenstadt und die Sanierung lokaler Burganlagen. Auch Hochwasserschutzmaßnahmen und der Ausbau der Kinderbetreuung zählten zu ihren Verantwortungsbereichen.

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Die Kommunikationsmittel änderten sich während ihrer Karriere grundlegend: Begann sie noch mit Schreibmaschinen und Faxgeräten, stellte sie sich später auf digitale Plattformen um – stets mit dem Ziel, die Bürger über Baustellen, Straßensperrungen und Umleitungen auf dem Laufenden zu halten. Ihr Engagement erstreckte sich zudem auf kulturelle Initiativen, etwa das Solinger Freizeitkarten-System oder die Bemühungen um die Anerkennung der Müngstener Brücke als UNESCO-Weltkulturerbe.

Doch selbst im Ruhestand wird Rische nicht ganz loslassen: Künftig wird sie – wenn auch in kleinerem Rahmen – über die städtische Entwicklungsgesellschaft weiterhin städtebauliche Projekte begleiten.

Ihr Ausscheiden hinterlässt eine Lücke in der Solinger Pressestelle, wo sie über Generationen hinweg als vertraute Ansprechpartnerin galt. Ihr Einfluss reicht von der Infrastruktur über den Denkmalschutz bis hin zu kommunalen Dienstleistungen und hat das Wachstum der Stadt über Jahrzehnte geprägt. Der Wandel hin zur digitalen Kommunikation und ihr anhaltendes Engagement für lokale Vorhaben spiegeln ihr bleibendes Bekenntnis zu Solingen wider.

Quelle