SPD und DGB drängen auf verpflichtende betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer
Mila VoigtSPD und DGB drängen auf verpflichtende betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer
Die Bundestagsfraktion der SPD unterstützt nun einen neuen Rentenreformvorschlag. Der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorgebrachte Plan sieht eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor. Nach Ansicht der Parteiführung würde dies die Alterssicherung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im ganzen Land verbessern.
Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, sprach sich öffentlich für die DGB-Initiative aus. Sie betonte, dass Arbeitgeber mindestens einen gleich hohen Beitrag leisten sollten, um faire und ausreichende Renten zu gewährleisten. Ihre Äußerungen fielen mit der offiziellen Unterstützung des Vorhabens durch die SPD zusammen.
Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, hatte die Regierung zuvor aufgefordert, ein verpflichtendes betriebliches Rentensystem einzuführen. Nach dem Plan ihrer Organisation müssten Unternehmen gesetzlich verpflichtet werden, gemeinsam mit den Beschäftigten in den Fonds einzuzahlen. Ziel ist es, wachsende Sorgen um die künftigen Renteinkommen zu entschärfen.
Mit der Rückendeckung der SPD erhält der DGB-Vorschlag zusätzlichen politischen Schwung. Wird das Modell umgesetzt, müssten Arbeitgeber die Beiträge der Beschäftigten in gleicher Höhe aufstocken – ein Schritt, der die Finanzierung der Renten in Deutschland grundlegend verändern könnte.






