Spirit Airlines stellt Flugbetrieb ein – Flughafen ohne Anbindung gestrandet
Lina SeidelSpirit Airlines stellt Flugbetrieb ein – Flughafen ohne Anbindung gestrandet
Spirit Airlines stellt Flüge möglicherweise bereits ab Samstag ein – Passagiere sitzen fest, Flughafen ohne Anbindung
Die Billigfluggesellschaft Spirit Airlines wird voraussichtlich bereits ab diesem Samstag alle Flüge einstellen, wodurch Passagiere gestrandet zurückbleiben und ein ganzer Flughafen ohne Flugverbindungen dasteht. Die Airline, die als einzige Fluggesellschaft den Arnold Palmer Regional Airport bediente, hatte im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet. Nun, da die Verhandlungen über ein 500-Millionen-Dollar-Rettungspaket der Regierung feststecken, schwebt die Zukunft des Flughafens – und seiner Mitarbeiter – in der Schwebe.
Der letzte Spirit-Flug verließ den Arnold Palmer Regional Airport am Freitagabend. Gegen 18 Uhr hob die Maschine in Richtung Myrtle Beach, South Carolina, ab – mit an Bord Passagieren, die nun unsicher sind, wie sie zurückkehren sollen. Viele Reisende auf diesem letzten Flug haben keine klare Perspektive, wie sie nach Hause kommen.
Der Zusammenbruch von Spirit zeichnete sich bereits seit der Insolvenzanmeldung im Jahr 2024 ab. Die Westmoreland County Airport Authority, die den Arnold Palmer Regional Airport verwaltet, bereitet sich seit Monaten auf diesen Moment vor. Moe Haas, der Geschäftsführer der Behörde, bestätigte am Freitagnachmittag, dass Spirit zwar noch im Betrieb sei – aber nur noch gerade so.
Hinter den Kulissen arbeiten Beamte mit einer Beratungsfirma daran, eine andere Billigfluggesellschaft anzuwerben. Ohne Ersatz droht dem Flughafen der Verlust seines einzigen Carriers, was möglicherweise Entlassungen unter den Mitarbeitern zur Folge hätte. Das 500-Millionen-Dollar-Hilfspaket, das Spirit hätte retten können, ist nun blockiert – es bleiben kaum noch Optionen.
Falls Spirit an diesem Wochenende den Flugbetrieb einstellt, wird der Arnold Palmer Regional Airport ohne kommerzielle Flüge dastehen. Passagiere mit gebuchten Reisen müssen sich nun nach Alternativen umsehen. Unterdessen warten Flughafenmitarbeiter und lokale Verantwortliche darauf, ob eine neue Airline einspringt – oder ob die Schließung zu Stellenstreichungen führen wird.






