31 March 2026, 21:02

Spritpreise über 2 Euro: Warum Autofahrer jetzt noch tiefer zahlen müssen

Eine Gruppe von Menschen steht auf einer Straße und hält ein Schild hoch, auf dem "Stoppt Gas" steht, als Protest gegen die Europäische Union. Im Hintergrund sind Gebäude, Bäume, Pfähle, Verkehrszeichen und ein klarer blauer Himmel zu sehen.

Spritpreise über 2 Euro: Warum Autofahrer jetzt noch tiefer zahlen müssen

Die Spritpreise in Deutschland sind seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Frühjahr 2022 stark angestiegen. Bis Ende Februar 2026 kletterte der Durchschnittspreis für Superbenzin (E10) auf etwa 2 Euro pro Liter, während Diesel diese Marke am 4. März überschritt. Der anhaltende Konflikt im Iran hat die Kosten zusätzlich in die Höhe getrieben – Autofahrer müssen an der Zapfsäule deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Jan van Aken, Vorsitzender der Linken, fordert nun dringende Maßnahmen gegen die explodierenden Ausgaben. Er schlägt die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets für den Öffentlichen Nahverkehr vor, um eine bezahlbare Alternative für alle zu schaffen, die vom Auto umsteigen können. Sein Vorstoß kommt zu einer Zeit, in der das Volltanken eines Fahrzeugs heute 10 bis 20 Euro mehr kostet als vor dem Krieg.

Van Aken plädiert zudem für eine Obergrenze bei den Ölpreisen, um die finanzielle Belastung der Haushalte zu verringern. Ohne politische Eingriffe, warnt er, würden die Spritkosten weiter steigen und die Budgets der Verbraucher noch stärker belasten. Der Politiker kritisiert die Untätigkeit der Regierung und fordert sie auf, die Marktmacht der großen Mineralölkonzerne einzudämmen.

Die Übernahme des österreichischen Preismodells für Kraftstoffe lehnt van Aken ab – dies würde die aktuelle Krise kaum entschärfen. Stattdessen betont er die Notwendigkeit entschlossener Maßnahmen, um eine Inflationsspirale zu verhindern. Seine Warnungen spiegeln die wachsende Sorge wider, dass die Energiekosten die gesamte Wirtschaft destabilisieren könnten.

Mit Benzin und Diesel, die beide die 2-Euro-Marke pro Liter überschritten haben, spüren Autofahrer die Folgen der anhaltenden Preistreiberei. Van Akens Vorschläge zielen darauf ab, die Belastung für Verbraucher zu begrenzen und die überhöhten Gewinne der Ölindustrie zurückzudrängen. Die Regierung steht zunehmend unter Druck, endlich zu handeln – während die Spritpreise weiter steigen.

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AKTUALISIERUNG

Linke's Escalating Demands on Fuel Prices

The Linke party's push for oil price controls has deepened over recent weeks. Before van Aken's 9-Euro-Ticket proposal, Janine Wissler called for examining strategic oil reserves amid Middle East tensions. Ines Schwerdtner demanded an EU-wide oil price cap at pre-Iran-war levels and an immediate excess profits tax on oil firms. These measures aim to curb costs for consumers while penalising industry windfalls.

Quelle