Stadtbilanz 2024: Stabile Energieverbräuche, aber deutlich höhere Kosten für Strom und Gas
Hannah RichterStadtbilanz 2024: Stabile Energieverbräuche, aber deutlich höhere Kosten für Strom und Gas
Der aktuelle Energiebericht der Stadt zeigt für das Jahr 2024 kaum Veränderungen beim Verbrauch – trotz steigender Kosten. Kommunale Gebäude verbrauchten in etwa dieselbe Menge an Erdgas und Strom wie im Vorjahr. Dennoch stiegen die Energiekosten um 1,5 Millionen Euro auf insgesamt 10,7 Millionen Euro an.
Der Stromverbrauch in städtischen Liegenschaften blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden stabil. Allein auf Schulen entfiel fast die Hälfte dieses Gesamtwerts. Auch der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen Kilowattstunden nahezu unverändert, sodass der CO₂-Fußabdruck mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten ebenfalls kaum Schwankungen aufwies.
Eine bemerkenswerte Entwicklung gab es beim Heizöl: Hier stieg der Verbrauch von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden. Gleichzeitig investierte die Stadt in Energieeffizienz und gab rund 850.000 Euro für die Modernisierung der Beleuchtung aus. Die Hälfte dieser Summe wurde durch eine Bundesförderung für Klimaschutzprojekte gedeckt.
In den vergangenen zwei Jahren hat die städtische Energieabteilung ihr Team erweitert und die Gebäudeautomation verbessert. Für die Jahre 2026 bis 2028 sind weitere Maßnahmen geplant, darunter die Modernisierung von Heizsystemen und die Installation von Solaranlagen an zusätzlichen Standorten.
Der Bericht zeigt: Der Energieverbrauch blieb 2024 stabil, doch die Ausgaben stiegen. Künftige Projekte zielen darauf ab, durch modernisierte Infrastruktur den Verbrauch und die Emissionen zu senken. Fördergelder und ein ausgebautes Monitoring sollen diese Vorhaben in den kommenden Jahren unterstützen.






