30 April 2026, 18:03

Städtetag übt scharfe Kritik am chaotischen Heizungsgesetz der Bundesregierung

Eine Liniengrafik zeigt die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland mit begleitendem erklärendem Text.

Städtetag übt scharfe Kritik am chaotischen Heizungsgesetz der Bundesregierung

Der Deutsche Städtetag hat die Bundesregierung für ihr Vorgehen beim neuen Heizungsgesetz kritisiert. Nach Ansicht des Verbands hätten viel früher klarere Regelungen gebraucht werden müssen, um einen reibungslosen Übergang zu nachhaltigen Heizsystemen zu gewährleisten. Nun arbeiten viele Kommunen unter Zeitdruck, um ihre Pläne bis zur verlängerten Frist finalisieren zu können.

Ursprünglich sollten Großstädte ihre Wärmewende-Konzepte bis Ende Juli vorlegen. Die Bundesregierung hat jedoch eine Verlängerung um vier Monate gewährt. Der Hauptgeschäftsführer des Städtetags, Christian Schuchardt, betonte, dass Planungssicherheit entscheidend sei, um die Umstellung effektiv umzusetzen.

Der Verband fordert mehr Unterstützung von Bund und Ländern. Er warnt, dass Städte und Versorgungsunternehmen die notwendigen Investitionen nicht allein stemmen können. Um die finanzielle Belastung zu verringern, schlägt der Städtetag vor, den Bundes-Deutschlandfonds mit den Zielen der Wärmewende zu verknüpfen.

Gleichzeitig besteht der Verband darauf, dass auch die Bundesländer ihrer Verantwortung nachkommen müssen. Sie sollten Maßnahmen ergreifen, um regionale Risiken zu minimieren und so einen reibungslosen Übergang im gesamten Land zu gewährleisten.

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Mit der verlängerten Frist befinden sich viele Kommunen nun in der Endphase ihrer Planungen. Der Erfolg der Wärmewende hängt davon ab, wie gut Bund, Länder und Kommunen zusammenarbeiten. Ohne ausreichende Finanzierung und klare Vorgaben könnte sich der Umstieg auf nachhaltige Heizsysteme jedoch deutlich verzögern.

Quelle