Steam feiert echte Künstler:innen – und begeistert damit die Gaming-Community
Mila VoigtSteam feiert echte Künstler:innen – und begeistert damit die Gaming-Community
Steam setzt erneut auf Kunst von echten Künstler:innen – und erntet dafür Lob
Für seinen jüngsten Sale präsentiert Steam erneut Kunstwerke von realen Künstler:innen – und löst damit online begeisterte Reaktionen aus. Die Plattform würdigte auf Social Media die Schöpfer:innen hinter den auffälligen Designs, ein Schritt, der besonders vor dem Hintergrund wachsender Bedenken gegenüber KI-generierten Inhalten in der Spielebranche auffällt.
Diesmal stammen die visuellen Elemente des Sales von zwei Künstler:innen: Tiffany Diep und @thanhuki, der für die Animationen verantwortlich zeichnet. Tiffany Diep, online bekannt als @thetiffopotamus, entwarf das Hauptmotiv des aktuellen Steam-Sales. Ihr unverwechselbarer Stil – geprägt von lebendigen Cyberpunk-Themen, Neon-Farbverläufen und futuristischen Digitalillustrationen – ist bereits aus früheren Projekten wie der Serie Neon Cityscapes oder den Indie-Spiel-Bannern für Cyber Drift bekannt. Auch dort dominiert dieselbe kühne, leuchtende Ästhetik, die nun die neuen Steam-Designs prägt.
Steam bestätigte zudem, dass Diep die visuelle Gestaltung aller saisonalen Sales sowie der Punkteshop-Assets im Jahr 2026 leiten wird. @thanhuki steuerte unterdessen die animierten Elemente bei, die die Sale-Grafiken zum Leben erwecken.
Die offene Nennung der Künstler:innen stieß auf Social Media auf begeisterte Resonanz. Dies steht in scharfem Kontrast zu einer Kontroverse Anfang dieses Jahres, als GOG für die Nutzung eines KI-generierten Banners in einem Sale heftig kritisiert wurde. Dave Oshry, CEO von New Blood, brachte sich in die Diskussion ein und hob den Unterschied zwischen Steams Vorgehen und der zunehmenden Ermüdung der Branche gegenüber KI-Tools wie Nvidias DLSS 5 hervor.
Steam blickt auf eine lange Tradition der Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstler:innen für seine Sale-Motive zurück. Der jüngste Schritt unterstreicht das Bekenntnis der Plattform zu menschlicher Kreativität in einer Zeit, in der KI-generierte Inhalte immer verbreiteter werden. Die positive Reaktion auf die Künstler-Nennungen spiegelt ein allgemeines Verlangen nach Transparenz und handgemachter Kunst in der Spielewelt wider. Mit Diep, die bis 2026 die visuelle Gestaltung der Steam-Sales prägen wird, setzt das Unternehmen ein klares Zeichen für die Unterstützung kreativer Professionist:innen. Der Kontrast zu früheren KI-Kontroversen macht zudem den Wandel in der Branchenhaltung gegenüber digitaler Kunst deutlich.






