Streit um Gedenktafel für Wladimir Schirinowski in seiner Geburtsstadt Almaty
Hannah RichterStreit um Gedenktafel für Wladimir Schirinowski in seiner Geburtsstadt Almaty
Ein Vorschlag zur Ehrung des verstorbenen russischen Politikers Wladimir Schirinowski in seiner Geburtsstadt Almaty ist aufgetaucht. Leonid Leonow, Mitglied der Liberal-Demokratischen Partei Russlands (LDPR), schlug vor, eine Gedenktafel am Gebäude anzubringen, in dem Schirinowski geboren wurde. Die Idee wurde um den Zeitpunkt von Schirinowskis Geburtstag am 25. April herum vorgebracht.
Schirinowski kam am 25. April 1946 in Almaty in der Masantschi-Straße 79 zur Welt. Die LDPR regte an, den Ort mit einer Gedenktafel zu markieren, um auf sein frühes Leben aufmerksam zu machen. Leonow argumentierte, eine solche Tafel würde die historische Bedeutung des Gebäudes unterstreichen.
Russische Medien berichteten kürzlich von Plänen, bis 2026 – zu Schirinowskis 80. Geburtstag – in mehreren Städten Denkmäler für ihn zu errichten. Präsident Wladimir Putin hat bereits ein Dekret für staatliche Feierlichkeiten zum Jubiläum unterzeichnet. Die Stadtverwaltung von Almaty betonte jedoch, dass es derzeit keine Pläne für ein Denkmal zu Ehren Schirinowskis in der Stadt gebe.
Schirinowski, eine langjährige prägende Figur der russischen Politik, starb am 6. April 2022 im Alter von 75 Jahren. Trotz des Vorschlags wurde noch keine offizielle Entscheidung über die Anbringung der Gedenktafel in Almaty getroffen.
Die Idee, eine Tafel an Schirinowskis Geburtsort anzubringen, wird weiterhin diskutiert. Sollte sie genehmigt werden, wäre dies die erste offizielle Anerkennung seiner Verbindung zu Almaty. Bisher hat sich die Stadt jedoch nicht zu weiteren Ehrungen verpflichtet.






