Streit um Geistertor: Köln profitiert von Schiedsrichter-Panne gegen Union Berlin
Emil LangeStreit um Geistertor: Köln profitiert von Schiedsrichter-Panne gegen Union Berlin
Ein umstrittenes Moment ereignete sich während des Spiels des 1. FC Köln gegen Union Berlin, als ein Tor trotz einer frühen Abseitsfahne zählte. Union-Berlin-Trainerin Marie-Louise Eta kritisierte die Handhabung der Situation durch Schiedsrichter David Schlager. Der Vorfall hat eine Debatte über den Zeitpunkt der Fahnenentscheidung des Schiedsrichterassistenten ausgelöst.
Der Streit begann, als Kölns Said El Mala einem Steilpass nachsetzte, aber vor dem Pfiff anhielt. Der Assistent hob die Fahne wegen Abseits, doch Schlager ließ das Spiel weiterlaufen. Köln nutzte den Vorteil und erzielte das 1:0.
Eta erklärte später, ihre Spieler hätten aufgehört, weil sie annahmen, der Schiedsrichter habe abgepfiffen. Sie argumentierte, die Fahne habe sie in die Irre geführt, da sie ein Abseits erwartet hätten. Schlager hingegen betonte, El Mala habe nach drei zentralen Kriterien kein Abseits begangen: Er habe weder ins Spiel eingegriffen, einen Vorteil erlangt noch die Sicht des Gegners behindert.
Der Schiedsrichter räumte ein, dass die Fahne des Assistenten verfrüht gehoben worden sei. Sein Team werde den Vorfall nun analysieren, um ähnliche Probleme in Zukunft zu vermeiden. Das Tor blieb bestehen, was bei Union Berlin Frust über die Entscheidung zurückließ. Ziel der Überprüfung ist eine bessere Abstimmung zwischen den Unparteiischen in künftigen Spielen. Schlagers Erklärung konnte Etas Unzufriedenheit mit dem Ergebnis kaum mildern.






