27 March 2026, 14:01

Streit um U7-Verlängerung spaltet Berliner SPD und CDU vor der Wahl

Eine detaillierte Karte von Berlin mit einer grünen Linie, die eine vorgeschlagene Route anzeigt, mit Straßen, Parks und Landmarken auf einem weißen Hintergrund.

Streit um U7-Verlängerung spaltet Berliner SPD und CDU vor der Wahl

Die Debatte um die Verlängerung der Berliner U7-U-Bahn-Linie hat sich zugespitzt, nachdem der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh den aktuellen Verkehrsplan scharf kritisiert hatte. Verkehrssenatorin Ute Bonde bestätigte, dass noch keine Entscheidungen gefallen seien – obwohl eine Kosten-Nutzen-Analyse von dem Projekt abrät.

Die geplante Verlängerung der U7 über den Bahnhof Spandau Rathaus hinaus stößt bei Saleh auf vehementen Widerstand. Er argumentiert, der Plan belaste unzumutbar die ohnehin benachteiligten Anwohner der Region. In einem direkten Schritt informierte Saleh den regierenden Bürgermeister Kai Wegner über seine Bedenken.

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Wegner hingegen zeigt sich weiterhin gesprächsbereit. Er signalisierte, die Verlängerung weiterhin prüfen zu wollen – trotz der ablehnenden Empfehlung der eigenen Verkehrsbehörde. Bonde, die Verkehrssenatorin, verwies auf Haushaltsengpässe und forderte zusätzliche Untersuchungen, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.

Salehs Fraktion machte deutlich, den Verkehrsplan in seiner jetzigen Form nicht mittragen zu wollen. Der Streit droht sich zu einem größeren politischen Konflikt zwischen SPD und CDU auszudehnen, während die Wahl näher rückt.

Die U7-Verlängerung bleibt vorerst unentschieden, mit ungelösten finanziellen und sozialen Fragen. Weitere Gutachten werden erwartet, bevor Fortschritte möglich sind. Das Thema könnte nun die Debatten zwischen Berlins großen Parteien im Vorfeld der Abstimmung prägen.

Quelle