Supercar Blondie verpasst Anschlussflug wegen Air Force One in Miami
Supercar Blondie – bekannt als Alex Hirschi – erlebte eine unerwartete Verspätung auf ihrem Flug von Curaçao nach Dallas. Der Stopp ereignete sich in Miami, wo ihr Flugzeug über eine Stunde lang auf der Rollbahn festsaß. Der Grund? Ein hochkarätiger Gast: Air Force One, die Maschine des US-Präsidenten, war gerade am selben Flughafen gelandet.
Hirschis Flug rollte bereits zur Startbahn, als sie einen langen Konvoi von mindestens 20 Fahrzeugen bemerkte – darunter schwarze Geländewagen, Krankenwagen und Polizeiwagen, die alle die Präsidialmaschine begleiteten. Air Force One ist kein bestimmtes Flugzeug, sondern ein Funkrufname, der stets solche Sicherheitsvorkehrungen auslöst.
Die Verzögerung dauerte mehr als eine Stunde, wobei etwa zehn Maschinen vor ihr in der Warteschlange standen. Als sie schließlich das Gate erreichte, hatte sie ihren Anschlussflug verpasst. Unterdessen hatte die Landung von Air Force One einen Dominoeffekt auf den Flughafenbetrieb ausgelöst.
Anders als die Präsidiallimousine, bekannt als The Beast, werden ausgemusterte Air Force One-Maschinen nur selten verschrottet. Die meisten werden umgenutzt oder in Museen ausgestellt. Selbst wenn der Präsident ein anderes Flugzeug nutzt, bleibt der Funkname Air Force One erhalten.
Aktuell befindet sich Hirschi in Dallas, wo sie bei Gas Monkey Garage einen modifizierten Ferrari filmt. Das Fahrzeug wird später über SBX Cars verkauft.
Der Vorfall zeigt, wie Präsidentschaftsreisen den kommerziellen Flugverkehr beeinträchtigen können. Hirschis verpasster Anschlussflug war eine direkte Folge der Ankunft von Air Force One in Miami. Mittlerweile hat sie ihre Arbeit wiederaufgenommen und konzentriert sich auf das Ferrari-Projekt in Texas.






