Ted Bundy: Der grausame Serienmörder, der Amerika in Angst versetzte
Ted Bundy war einer der berüchtigtsten Serienmörder der USA. Zwischen 1974 und 1978 ermordete er mindestens 30 Frauen und Mädchen in mehreren Bundesstaaten. Seine Verbrechensserie begann mit einem brutalen Angriff in Washington und endete mit einer tödlichen Mordserie in Florida.
Der erste bekannte, mit Bundy in Verbindung gebrachte Angriff ereignete sich im Januar 1974. Eine 18-jährige Studentin der University of Washington überlebte einen grausamen Überfall in ihrem Zuhause. Nur einen Monat später verschwand eine weitere Studentin, Lynda Ann Healy, spurlos aus ihrem Haus. Ihre Leiche wurde später am Taylor Mountain gefunden.
Bis Oktober 1974 begannen junge Frauen in Utah zu verschwinden. Die Leiche der 17-jährigen Melissa Anne Smith wurde an einem Hang in Summit Park entdeckt. In den folgenden Monaten wurden weitere Frauen aus Washington und Oregon entführt. Augenzeugen berichteten, sie hätten gesehen, wie Opfer mit einem Mann sprachen, der einen Armschlingenverband trug.
Bundys Verbrechen setzten sich bis zu seiner Festnahme fort, doch 1977 gelang ihm zweimal die Flucht aus der Haft. Seine letzte Mordserie verübte er Anfang 1978 in Florida. Am 15. Januar drang er in das Haus der Chi-Omega-Schwesternschaft an der Florida State University ein, tötete zwei Frauen und verletzte zwei weitere schwer. Weniger als einen Monat später entführte, vergewaltigte und ermordete er die 12-jährige Kimberly Leach in Lake City.
Seine Hinrichtung erfolgte Jahre nach seiner Verurteilung. Am 24. Januar 1989 wurde Bundy in Floridas elektrischem Stuhl hingerichtet.
Moderne DNA-Analysen haben Bundy inzwischen mit noch mehr Opfern in Verbindung gebracht, wodurch die bestätigte Zahl der Todesopfer stieg. Seine Verbrechen erstreckten sich über mindestens vier Jahre und hinterließen eine Spur der Gewalt im ganzen Land. Das volle Ausmaß seiner Taten und die genaue Zahl seiner Opfer werden wohl nie vollständig bekannt sein.






