Texas: Mann wegen tödlicher Erschießung eines 11-Jährigen angeklagt
Ein Mann aus Texas ist offiziell wegen Kapitalverbrechens im Zusammenhang mit der tödlichen Erschießung eines elfjährigen Jungen angeklagt worden. Gonzalo Leon Jr. soll auf Julian Guzman geschossen haben, während das Kind vor seinem Haus im Osten des Harris County spielte. Der Vorfall führte zu einer Verhandlung über die Kaution und laufenden Gerichtsverfahren.
Die Tragödie ereignete sich, als Julian Guzman und sein Cousin in der Nähe ihres Hauses „Klingelstreiche“ spielten. Leon wird beschuldigt, zwei Schüsse abgefeuert zu haben – einen in den Boden und einen weiteren, der Guzman traf. Der Junge wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht, erlag jedoch am folgenden Tag seinen Verletzungen.
Ursprünglich war Leon wegen vorsätzlicher Tötung im Rahmen eines Verbrechens angeklagt worden, doch eine Grand Jury erhob später die schwerwiegendere Anklage des Kapitalverbrechens. Am Freitag setzte ein Richter während einer Gerichtsverhandlung die Höhe der Kaution fest.
Die Details des Falls stammen aus offiziellen Akten, Gerichtsaussagen und früheren Berichten über die Ermittlungen.
Die Anklage wegen Kapitalverbrechens bedeutet, dass Leon im Falle einer Verurteilung mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen muss. Der Fall wird nun durch das Justizsystem weiterverhandelt, weitere Anhörungen stehen an. Guzmáns Familie und die Gemeinschaft trauern weiterhin um den Verlust des jungen Jungen.






