Thüringens Polizei setzt auf 75 Diensthunde für komplexe Einsätze und Strafverfolgung
Mila VoigtPolizeihundeführer in Thüringen öfter im Einsatz - Thüringens Polizei setzt auf 75 Diensthunde für komplexe Einsätze und Strafverfolgung
Thüringens Polizei setzt stark auf ihre 75 Diensthunde
Die Polizei in Thüringen verlässt sich in vielfältigen Einsätzen maßgeblich auf ihre 75 Diensthunde. Die Tiere, die von 58 speziell ausgebildeten Beamten geführt werden, spielen eine zentrale Rolle in der Strafverfolgung der Region. Ihr Aufgabenbereich reicht von der Fährtenarbeit über die Aufspürung von Betäubungsmitteln und die Sicherung digitaler Beweismittel bis hin zur Erkennung von Sprengstoffen.
Die Hunde – vor allem Deutsche Schäferhunde, Belgische Schäferhunde und Holländische Schäferhunde – werden nicht vor Ort ausgebildet. Da Thüringen über keine eigene Ausbildungsstätte verfügt, werden alle Diensthunde gekauft und anschließend an die Diensthundeführerschule Pretzsch in Sachsen-Anhalt geschickt. Dort durchlaufen sie zunächst eine grundlegende Schutzausbildung, bevor sie sich auf ihre jeweiligen Spezialgebiete konzentrieren.
Ihr Einsatz hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen: 2024 waren sie bei 1.072 Operationen im Einsatz, 2025 stieg die Zahl bereits auf 1.312. Ein Polizeihund bleibt in der Regel etwa acht Jahre im aktiven Dienst, bevor er in den Ruhestand geht.
Die vierbeinigen Helfer sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Polizeiarbeit in Thüringen. Mit 58 Führern, die die 75 Hunde betreuen, wächst ihr Einsatzspektrum kontinuierlich. Durch den Kauf und die externe Ausbildung der Tiere stellt die Polizei sicher, dass sie für die vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben stets einsatzbereit sind.






