Tierheim Berlin rettet 14 Französische Bulldoggen aus illegaler Welpenzucht
Lina SeidelTierheim warnt nach Welpenfund - Tierheim Berlin rettet 14 Französische Bulldoggen aus illegaler Welpenzucht
Das Tierheim Berlin warnt vor den Gefahren beim Online-Kauf von Welpen. Die Warnung erfolgte nach der Rettung von 14 Hunden – darunter 12 Welpen und zwei Muttertiere – aus einem dunklen Keller in Berlin-Köpenick. Die Behörden fanden die Tiere unter Bedingungen vor, die gegen Tierschutzbestimmungen verstießen.
Bei den geretteten Hunden handelte es sich ausschließlich um Französische Bulldoggen, die bei einer Razzia in schlechtem Zustand entdeckt wurden. Einige Welpen waren von ihren Müttern getrennt und in Transportboxen gehalten worden. Mindestens ein Welpe war bereits verkauft worden, konnte später jedoch sichergestellt und in Sicherheit gebracht werden.
Allein im Jahr 2025 hat das Tierheim bereits mindestens 15 Fälle bearbeitet, bei denen 28 Hunde wegen möglicher Verstöße gegen den Tierschutz beschlagnahmt wurden. Die geretteten Tiere erhalten nun tierärztliche Behandlung und sollen später in geeignete Hände vermittelt werden.
Das Tierheim Berlin rät angehenden Hundebesitzern zur Vorsicht beim Online-Kauf von Haustieren. Es wird empfohlen, darauf zu bestehen, die Elterntiere zu sehen und die entsprechenden Papiere zu prüfen. Anonyme Übergaben oder Käufte "aus dem Kofferraum" sollten vermieden werden. Bei Fragen kann sich die Öffentlichkeit an das Tierheim Berlin oder andere Tierschutzorganisationen wenden.
Die geretteten Hunde stehen derzeit unter tierärztlicher Aufsicht und werden vermittelt, sobald sie bereit sind. Die Behörden betonen weiterhin die Bedeutung von Transparenz und korrekten Unterlagen beim Tierkauf. Bisher wurden keine Personen oder Gruppen im Zusammenhang mit den illegalen Verkäufen öffentlich genannt.






