Tierpark Berlin kämpft 2025 mit Besucherrückgang und Millionenverlusten
Hannah RichterTierpark Berlin kämpft 2025 mit Besucherrückgang und Millionenverlusten
Tierpark Berlin verzeichnet 2025 ein weiteres schwieriges Jahr
Der Berliner Tierpark durchlebte 2025 ein weiteres enttäuschendes Jahr: Die Besucherzahlen blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Ticketverkäufe lagen rund 30 Prozent unter den Prognosen, was zu Mindereinnahmen von über einer Million Euro im Vergleich zu 2024 führte. Nach einem starken Rückgang im Vorjahr hatte der Zoo auf eine Erholung gehofft – doch die ersehnte Wende blieb aus.
Zwischen 2020 und 2023 hatte der Tierpark noch ein stetiges Wachstum verzeichnet: Die Ticketverkäufe stiegen von 550.000 auf etwa 776.000, während die Einnahmen im gleichen Zeitraum von 7,7 Millionen auf 10,2 Millionen Euro kletterten. 2024 jedoch brachen die Besucherzahlen auf knapp unter 670.000 verkaufte Tickets ein.
Die Lage verschärfte sich 2025 weiter. Eine Reihe von Problemen belastete den Zoo schwer, darunter eine mehrwöchige Schließung wegen eines Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche. Zudem hielten anhaltend schlechtes Wetter, andauernde Bauarbeiten im U- und Straßenbahnnetz sowie ein genereller Rückgang bei den Freizeitausgaben viele Gäste fern.
Trotz der Rückschläge plant der Tierpark für 2026 nun mit den Zahlen von 2024 als Grundlage. Die Verantwortlichen setzen ihre Hoffnungen auf die Rückkehr der Afrikanischen Elefanten, um die Besucherzahlen wieder zu steigern.
Die Schwierigkeiten des Tierparks im Jahr 2025 haben die Einnahmen deutlich unter das Niveau der Vorjahre gedrückt. Da die Prognosen für 2026 auf den Werten von 2024 basieren, wird der Zoo auf neue Attraktionen setzen müssen, um den Negativtrend umzukehren. Die Rückkehr der Elefanten gilt als entscheidender Faktor, um im kommenden Jahr mehr Besucher anzulocken.






