Trump baut DEI-Initiativen ab – Universitäten und Behörden betroffen
Hannah RichterTrump baut DEI-Initiativen ab – Universitäten und Behörden betroffen
Präsident Donald Trump hat seine Bemühungen intensiviert, Initiativen für Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion (DEI) in den USA abzubauen. Seit seiner Rückkehr ins Amt 2024 wurden Bundesangestellte in entsprechenden Positionen beurlaubt und zugehörige Programme eingestellt. Die Regierung geht auch gegen DEI-Richtlinien an Universitäten, in staatlichen Aufträgen und in Kultureinrichtungen wie dem Smithsonian vor.
Im Januar 2025 erließ Trump Exekutivverfügungen, die DEI-Programme in Bundesbehörden aussetzten. Mitarbeiter, die in diesen Initiativen tätig waren, wurden umgehend freigestellt. Der Präsident argumentierte, solche Maßnahmen würden qualifizierte Bewerber von Arbeitsplätzen ausschließen und die Kosten für Unternehmen in die Höhe treiben.
Die Einschränkungen beschränken sich nicht auf Regierungsstellen. Unternehmen, die sich um staatliche Aufträge bewerben, müssen nun bestätigen, dass sie keine sogenannten "rassendiskriminierenden" DEI-Aktivitäten betreiben – so die Bezeichnung der Regierung. Trump hat diese Bestrebungen wiederholt als "umgekehrten Rassismus" diffamiert und sie als "woke" oder übermäßig "progressiv" abgetan.
Mindestens 28 Bundesstaaten sind seit 2024 mit eigenen Beschränkungen nachgezogen. Zu den Staaten, die DEI-Programme an öffentlichen Universitäten und staatlichen Einrichtungen verboten haben, zählen Florida, Texas, Iowa, Utah und Idaho. Zwar wurde keine Bundesbehörde vollständig abgeschafft, doch die Regierung drängt auf eine breitere Streichung von Mitteln – darunter auch für Schulen, die Antirassismus lehren.
Auch die Ausstellungen des Smithsonian werden derzeit überprüft. Verantwortliche wurden angewiesen, Inhalte zu entfernen, die als "spaltend oder parteiisch" eingestuft werden. Dieser Schritt steht im Einklang mit Trumps umfassender Kampagne, die Darstellung von Rassenthemen und Geschichte in öffentlichen Räumen neu zu gestalten.
Die Maßnahmen der Regierung markieren eine deutliche Wende in der Bundespolitik zu Vielfalt und Inklusion. Bundesangestellte, Auftragnehmer und Bildungseinrichtungen sehen sich nun strengeren Vorgaben für DEI-bezogene Aktivitäten gegenüber. Angesichts der sich ausbreitenden Verbote auf Landesebene wird mit wachsenden Auswirkungen auf Universitäten, Arbeitsplätze und Kultureinrichtungen gerechnet.






