Trump erklärt Straße von Hormus zur "Angelegenheit anderer Nationen"
US-Präsident Donald Trump hat überraschend seine Politik zur Straße von Hormus geändert und erklärt, sie sei nicht länger eine Angelegenheit der USA. In einer aktuellen Ansprache betonte er, die Vereinigten Staaten hätten "nichts damit zu tun", die Sicherheit dieser lebenswichtigen Wasserstraße zu gewährleisten – stattdessen sollten sich andere Nationen der Verantwortung stellen.
Zuvor hatte es Spekulationen über einen möglichen Austritt der USA aus der NATO gegeben, doch diese verflüchtigten sich, nachdem Trump in seiner Rede das Bündnis mit keinem Wort erwähnte. Berichten zufolge hatte der Präsident zuvor erwogen, die USA aus der NATO zurückzuziehen. In seiner jüngsten landesweiten Ansprache mied er das Thema jedoch vollständig, was bei Verbündeten für Erleichterung sorgte.
Stattdessen rückte die Straße von Hormus in den Fokus. Trump kündigte an, die USA würden die Sicherheit der Schifffahrtsrouten dort nicht länger garantieren. Er argumentierte, dass Länder, die auf Ölimporten durch die Meerenge angewiesen seien, selbst für den Schutz der Route sorgen müssten. Zudem behauptete er, Amerika brauche die Wasserstraße nicht mehr – ein deutlicher Kurswechsel gegenüber früheren Forderungen an NATO-Partner, bei der Sicherung mitzuwirken.
Die Äußerungen des Präsidenten folgten auf die Entscheidung, geplante US-Militärschläge gegen den Iran zu stoppen. Damit distanzierte er das Land effektiv von weiterer Beteiligung an der maritimen Sicherheit in der Region und überließ die Problematik anderen Staaten.
Trumps Aussagen markieren einen klaren Bruch mit der bisherigen US-Politik zur Straße von Hormus. NATO-Vertreter registrierten unterdessen, dass das Bündnis in seiner Rede unerwähnt blieb, was die Befürchtungen eines amerikanischen Rückzugs dämpfte.
Die Kehrtwende erhöht den Druck auf ölabhängige Staaten, ihre Sicherheit in der Region künftig selbst zu organisieren.






