Trump-Turm an Australiens Gold Coast: Luxusprojekt stößt auf massiven Widerstand
Mila VoigtTrump-Turm an Australiens Gold Coast: Luxusprojekt stößt auf massiven Widerstand
Trump International Hotel & Tower mit 91 Stockwerken könnte bald an Australiens Gold Coast entstehen
Ein geplanter 335 Meter hoher Wolkenkratzer, unterstützt von der Altus Property Group, soll ein Luxushotel, exklusive Einzelhandelsflächen und Wohnungen im Millionenbereich umfassen. Doch das Projekt stößt bereits auf Widerstand: Eine Petition mit über 26.000 Unterschriften wendet sich gegen die Verbindung des Namens Trump mit dem Bauvorhaben.
Die Idee für den Turm entstand 2007, als Altus-Gründer David Young Ivanka Trump unangekündigt anrief. Fast 17 Jahre später will das Unternehmen nun ein seit 2013 brachliegendes Grundstück – wo einst ein Hotel stand – in ein Sechs-Sterne-Prestigeobjekt verwandeln. Geplant sind Restaurants mit Michelin-Sternen, ein Luxushotel sowie Wohneinheiten ab mindestens 5 Millionen australischen Dollar (umgerechnet etwa 3,5 Millionen US-Dollar).
Trotz der ehrgeizigen Pläne wurde das Vorhaben noch nicht offiziell beim Gold Coast City Council zur Genehmigung eingereicht. Bürgermeister Tom Tate äußerte sich jedoch unterstützend und nannte Donald Trump nach einem Treffen in Mar-a-Lago "sehr, sehr sympathisch". Wann eine Entscheidung fällt, bleibt unklar; die Entwickler streben eine Fertigstellung vor den Olympischen Spielen 2032 in Brisbane an.
Selbst wenn der Turm gebaut wird, wäre er möglicherweise nicht das höchste Gebäude Australiens: Der geplante Wolkenkratzer One Park Lane in Brisbane soll ihn noch übertreffen. Unterdessen wächst der Widerstand – Kritiker richten sich vor allem gegen die Marke Trump, weniger gegen das Projekt selbst.
Das Schicksal des Gold Coast Trump Tower liegt nun in den Händen der lokalen Behörden. Eine Genehmigung würde den Weg für eine Luxusimmobilie ebnen, doch der Protest der Anwohner könnte das Vorhaben verzögern oder verändern. Bis dahin bleibt das Grundstück leer – und der Baubeginn ungewiss.
Surfers Paradise im Zentrum des Trump Tower-Backlashs
Der Widerstand gegen das Trump Tower-Projekt konzentriert sich auf Surfers Paradise, den Gold Coast-Suburb, in dem das Projekt geplant ist. Die lokalen Bewohner dort sind zum Mittelpunkt des wachsenden Backlashs gegen den Trump-beschrifteten Wolkenkratzer geworden.






