03 April 2026, 01:11

UFC-Champion Dvalischwili kämpft trotz Nasenbruch ohne OP weiter

Zwei Männer im Sparring in einem alten Schwarz-Weiß-Foto, wobei einer einen Schlag auf den anderen wirft.

UFC-Champion Dvalischwili kämpft trotz Nasenbruch ohne OP weiter

Merab Dvalischwili hat sich bei einer Sparring-Einheit eine schwere Nasenverletzung zugezogen. Der Bruch beeinträchtigt seine Atmung durch ein Nasenloch erheblich. Trotz des Rückschlags hat sich der UFC-Fliegengewichtsweltmeister gegen eine korrigierende Operation entschieden.

Dvalischwilis Karriere war in den letzten Jahren von extremen Höhen und Tiefen geprägt. Vor seiner jüngsten Verletzung dominierte er die Division mit einer Serie von 14 Siegen in Folge. Diese Erfolgsserie endete im Dezember 2023, als er den Bantamgewichtstitel bei UFC 296 durch eine einstimmige Punktniederlage gegen Petr Yan verlor.

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Doch der Georgier kämpfte sich schnell zurück: Im März 2024 besiegte er Umar Nurmagomedov bei UFC 298, gefolgt von weiteren Siegen gegen Mario Bautista im Juli 2024 (UFC 303) und Sean O'Malley im September 2024 (UFC 306). Mit diesen Erfolgen gelang es ihm, den Titel zurückzuerobern und erfolgreich zu verteidigen – bis zum aktuellen Rückschlag.

Die Nasenfraktur ereignete sich Anfang 2026 während einer routinemäßigen Trainingseinheit. Ärzte rieten zu einer Operation und warnten vor einer Rehabilitationsphase von bis zu einem Jahr. Dvalischwili entschied sich jedoch dagegen und akzeptiert nun eine dauerhaft krumme Nase.

Die Konsequenz: Der Kämpfer wird ohne chirurgische Korrektur weiter in den Octagon steigen. Seine Atmung bleibt beeinträchtigt, doch eine lange Ausfallzeit kommt für ihn nicht infrage. Wie es mit seiner Zukunft in der UFC weitergeht, bleibt angesichts der Verletzung vorerst ungewiss.

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