14 April 2026, 00:07

Uhrumstellung 2023: Was Arbeitnehmer über Lohn und Schichten wissen müssen

Balkendiagramm, das die wöchentlichen Arbeitsstunden von Menschen zeigt und von begleitendem Text begleitet wird.

Uhrumstellung 2023: Was Arbeitnehmer über Lohn und Schichten wissen müssen

Uhrumstellung in Deutschland: Was Arbeitnehmer und Arbeitgeber jetzt beachten müssen

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In der Nacht vom 28. auf den 29. März 2023 werden in Deutschland die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Für Nachtschichtarbeiter bedeutet dies eine kürzere Arbeitszeit – mit möglichen Folgen für Lohn und Überstundenregelungen. Arbeitgeber und Beschäftigte sollten nun ihre Verträge prüfen, um die Auswirkungen auf Gehälter und Dienstpläne zu klären.

Um 2:00 Uhr springt die Uhr am 29. März direkt auf 3:00 Uhr, eine Stunde wird also übersprungen. Stundenlohnkräfte, die in diesem Zeitraum arbeiten, könnten ohne entsprechende vertragliche oder tarifliche Regelungen weniger Lohn erhalten. Beschäftigte mit festem Monatsgehalt hingegen spüren keine finanziellen Auswirkungen.

Arbeitgeber dürfen die verlorene Stunde bei der Zeitumstellung im März nicht einfach nacharbeiten lassen. Anders verhält es sich bei der Rückstellung der Uhr im Oktober 2026: Hier können sie verlangen, dass Schichten bis zum ursprünglichen Ende weiterlaufen. Das Bundesarbeitsgericht hat bereits entschieden, dass Unternehmen ein berechtigtes Interesse daran haben, ihren Betrieb ohne Unterbrechung aufrechtzuerhalten.

Ob Überstunden anfallen oder ausgeglichen werden müssen, hängt von individuellen Verträgen, Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträgen ab. Manche Beschäftigte haben Anspruch auf Zusatzvergütung oder Freizeitausgleich, andere nicht. Ausschlaggebend sind die konkreten Absprachen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Die Auswirkungen der Zeitumstellung auf den Lohn sind je nach Beschäftigungsverhältnis unterschiedlich: Stundenlohnkräfte könnten ohne Schutz durch Tarifverträge oder Arbeitsverträge leichte Einbußen hinnehmen müssen. Festangestellte mit Gehaltsvereinbarung bleiben finanziell unberührt. Dennoch sollten alle Mitarbeiter ihre Verträge prüfen, um ihre Rechte und Pflichten während der Umstellung klar zu haben.

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