27 March 2026, 16:32

US-Bildungsministerium unter Druck: 24 Bundesstaaten klagen über mangelnde Darlehensverwaltung

Plakat mit Text und Logo, das "Bis zu 20 Millionen Kreditnehmer können ihre Kredite unter der Student Loan Relief des Biden-Adminstrations vollständig storniert werden" angibt.

US-Bildungsministerium unter Druck: 24 Bundesstaaten klagen über mangelnde Darlehensverwaltung

Das US-Bildungsministerium steht wegen seiner Handhabung von Bundesstudentendarlehen weiterhin vor rechtlichen Auseinandersetzungen. In den vergangenen fünf Jahren haben 24 Bundesstaaten seine Richtlinien angefochten – erst kürzlich richteten 24 Generalstaatsanwälte und zwei Gouverneure in einem gemeinsamen Schreiben vom 3. März 2026 Kritik an der Behörde. Gleichzeitig bereitet das Ministerium eine Verringerung seines Betriebs vor, indem es im August seinen Hauptsitz verlegen wird.

Das Bildungsministerium verwaltet ein Darlehensportfolio in Höhe von 1,7 Billionen US-Dollar, doch Kritiker werfen der Behörde vor, es schlecht geführt zu haben. US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete das System jüngst als "großzügig vernachlässigt". Derzeit tilgen nur 40 Prozent der Kreditnehmer aktiv ihre Schulden, während fast 25 Prozent ihre Zahlungen eingestellt haben.

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Um Kosten zu sparen, zieht die Behörde in kleinere Büroräume in der 500 D Street NW um. Durch den Umzug verringert sich die Fläche um fast 80 Prozent, was den Steuerzahlern jährlich 4,8 Millionen US-Dollar erspart. Das US-Energieministerium übernimmt den Mietvertrag für das alte Lyndon-B.-Johnson-Gebäude.

Das Finanzministerium springt nun unterstützend ein: Es wird dabei helfen, Kreditnehmer zur Wiederaufnahme der Rückzahlungen zu bewegen, und die Verwaltung der notleidenden Studentendarlehen übernehmen.

Der Schritt des Bildungsministeriums erfolgt vor dem Hintergrund finanzieller und rechtlicher Herausforderungen. Mit einer verkleinerten Bürofläche und der Unterstützung des Finanzministeriums will die Behörde ihre Abläufe effizienter gestalten. Die Änderungen folgen auf Jahre der Kritik an der Handhabung des 1,7-Billionen-Dollar-Darlehensprogramms.

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