02 May 2026, 02:30

US-Justizministerium prüft 36 Schulbezirke in Illinois wegen Geschlechterthemen im Unterricht

Eine Zeichnung einer Frau in einem langen Kleid, die auf einem Stuhl sitzt und ihre Hände gefaltet hat, neben einem Kind, das zu ihr aufschaut, mit Text und einem Stempel unten, der 'Studie der Frau und des Kindes' lautet.

US-Justizministerium prüft 36 Schulbezirke in Illinois wegen Geschlechterthemen im Unterricht

Das US-Justizministerium hat eine Untersuchung gegen 36 Schulbezirke in Illinois eingeleitet, die sich mit der Behandlung von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität im Unterricht befasst. Geprüft wird, ob Eltern ausreichend über diese Lehrinhalte informiert und ihnen die Möglichkeit eingeräumt wurde, ihre Kinder davon freizustellen. Die Ermittlungen stoßen bereits auf Kritik von politischen Vertretern des Bundesstaates, darunter auch vom US-Senator Dick Durbin.

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht, wie Schulen Themen wie Geschlechterideologie und Sexualität im Unterricht behandeln. Die Ermittler wollen klären, ob die Schulbezirke Eltern bewusst im Unklaren über die vermittelten Inhalte ließen. Ein weiterer zentraler Punkt ist, ob transgeschlechtlichen Schülerinnen der Zugang zu Mädchensportmannschaften, Umkleideräumen und Toiletten gewährt wurde.

Die stellvertretende Generalstaatsanwältin Harmeet K. Dhillon betonte, dass Eltern das grundlegende Recht hätten, die Erziehung ihrer Kinder mitzugestalten. Sie argumentierte, dass Familien die Möglichkeit haben müssten, ihre Kinder von Lehrinhalten freizustellen, die im Widerspruch zu ihren Überzeugungen stünden. Die Untersuchung umfasst mehrere Schulbezirke im Großraum Chicago, darunter Elmwood Park, Center Cass, Oak Lawn-Hometown und Atwood Heights.

Senator Durbin verurteilte die Ermittlungen als politisch motivierten Schritt der Regierung unter Präsident Trump. Er behauptete, das Justizministerium ziele gezielt auf Illinois ab, weil der Bundesstaat Trump bei früheren Wahlen nicht unterstützt habe. Durbin verteidigte zudem die Schulbezirke und erklärte, diese blieben ihrem Auftrag treu, Schülern eine umfassende Bildung zu bieten.

Die Untersuchung des Justizministeriums soll klären, ob die Schulen in Illinois bei der Vermittlung von Themen zu Geschlecht und Sexualität die vorgeschriebenen Verfahren eingehalten haben. Das Ergebnis könnte Auswirkungen darauf haben, wie Schulbezirke künftig mit Eltern über sensible Lehrplaninhalte kommunizieren. Vorerst laufen die Ermittlungen weiter – begleitet von politischem Widerstand und rechtlicher Prüfung.

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