US-Nationalparks knacken 2025 die 323-Millionen-Besucher-Marke – diese Trends prägen 2026
Mila VoigtUS-Nationalparks knacken 2025 die 323-Millionen-Besucher-Marke – diese Trends prägen 2026
US-Nationalparks verzeichneten 2025 über 323 Millionen Besuche – neue Trends und gebührenfreie Tage prägen 2026
Die Nationalparks der USA registrierten 2025 mehr als 323 Millionen Besuche und markierten damit das sechstbesucherstärkste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Neue Besuchstrends und gebührenfreie Tage werden das Jahr 2026 prägen, darunter die Rückkehr des Feuerwerks am Independence Day am Mount Rushmore.
Doch die Parks zeigen auch deutliche Unterschiede in ihrer Beliebtheit: Während einige Bundesstaaten Millionen von Gästen anzogen, verzeichneten andere deutlich weniger Besucher.
Mit über 39 Millionen Parkbesuchen führte Kalifornien 2025 die Statistik an. Allein das Golden Gate National Recreation Area lockte 15,7 Millionen Menschen an und war damit die meistbesuchte Sehenswürdigkeit. New Hampshire verzeichnete dagegen die wenigsten Besuche – nur 28.000 im Saint-Gaudens National Historical Park.
In 19 Bundesstaaten wurden Parks weniger als eine Million Mal besucht. Dennoch überschritten über 40 Parks die Marke von 2,2 Millionen Besuchern. Der Appalachian National Scenic Trail, der sich durch 14 Staaten zieht, zog rund 6,2 Millionen Besucher an, wobei Virginia mit etwa 1,5 Millionen den höchsten Zuspruch verzeichnete.
Die drei meistbesuchten Nationalparks waren der Great Smoky Mountains National Park (Tennessee/North Carolina), der Grand Canyon (Arizona) und der Zion-Nationalpark (Utah). Jeder von ihnen verzeichnete weniger als 10 Millionen Besuche, während der Yellowstone-Nationalpark (Wyoming/Montana/Idaho) auf 4,76 Millionen kam. Kein Park erreichte 2025 die 10-Millionen-Marke.
Für 2026 plant die Parkverwaltung an 106 Standorten "patriotische gebührenfreie Tage" an Feiertagen wie Memorial Day, dem Independence-Day-Wochenende und Veterans Day. Zudem kehrt die Feuerwerksshow am Mount Rushmore nach mehrjähriger Pause am 4. Juli zurück – was voraussichtlich größere Menschenmengen anziehen wird.
Die gebührenfreien Tage 2026 sollen vor allem an zentralen Feiertagen mehr Besucher motivieren. Die Wiederbelebung des Feuerwerks am Mount Rushmore könnte die Besucherzahlen dort zusätzlich steigern. Angesichts der stark variierenden Besuchermuster in den einzelnen Bundesstaaten bleiben die Nationalparks ein zentraler Faktor für die Freizeitgestaltung im Freien in den gesamten USA.






