US-Schulen rüsten gegen Lithium-Ionen-Batteriebrände mit neuer Sicherheitstechnik auf
Lina SeidelUS-Schulen rüsten gegen Lithium-Ionen-Batteriebrände mit neuer Sicherheitstechnik auf
Brandschutzspezialist FCL expandiert in US-Schulen, um wachsende Risiken durch Lithium-Ionen-Batteriebrände einzudämmen
Die Batterien versorgen Alltagsgeräte mit Strom, die von Millionen Schüler:innen und Mitarbeitenden in den USA genutzt werden. Nach jüngsten Vorfällen mit Evakuierungen und Bränden in Bildungseinrichtungen reagieren nun Anbieter von Sicherheitstechnik.
Lithium-Ionen-Batterien stecken in fast allen Geräten, die täglich in Schulen verwendet werden – von Laptops bis zu Handys. Bei Defekten können sie ohne Vorwarnung in Brand geraten, extrem heiß brennen und selbst nach dem Löschen erneut aufflammen. Solche Brände haben bereits an mehreren Schulen im Land den Unterricht gestört, auch wenn keine konkreten Zahlen oder Bundesstaaten genannt wurden.
FCL hat nun seinen ersten Verkauf im Bildungssektor getätigt: Ein großer Schulbezirk im Südosten der USA setzt als Erster auf das FCL-XTM-System, das Lithium-Ionen-Brände unterdrücken und ein Wiederaufflammen verhindern soll. Das Unternehmen steht zudem mit weiteren regionalen Schulen und Campus-Einrichtungen in Verhandlungen über die Installation ähnlicher Sicherheitslösungen.
Das US-Bildungssystem ist riesig: Über 130.000 K-12-Schulen unterrichten rund 50 Millionen Schüler:innen. Hinzu kommen mehr als 4.000 Hochschulen und Universitäten mit über 19 Millionen Studierenden. Angesichts dieser Dimension ist Brandschutz eine zentrale Herausforderung für Einrichtungen im ganzen Land.
FCLs Engagement in Schulen ist eine direkte Reaktion auf die zunehmende Gefahr durch batteriebedingte Brände. Die Technologie soll Unterbrechungen des Schulbetriebs verringern und die Sicherheit von Schüler:innen sowie Personal verbessern. Da Gespräche über eine breitere Einführung laufen, könnten bald weitere Campusse ähnliche Brandbekämpfungssysteme einführen.






