USA locken Whistleblower mit Millionenprämien gegen Steuerbetrug
US-Finanzminister Scott Bessent kündigt neue Belohnungen für Whistleblower an
US-Finanzminister Scott Bessent hat neue finanzielle Anreize für Hinweisgeber angekündigt, die Betrugsfälle aufdecken. Seit Start der Initiative seien bereits über 700 Hinweise beim Finanzministerium eingegangen, teilte Bessent mit. Durch die Maßnahmen könnten Hunderte Milliarden Dollar an Steuergeldern zurückgewonnen werden.
In einem Interview mit Fox & Friends kritisierte Bessent die Regierung unter Präsident Joe Biden dafür, während der Pandemie die Kontrollen gegen Betrug gelockert zu haben. Diese nachlässige Aufsicht habe zu einer Welle betrügerischer Aktivitäten geführt. Unter der aktuellen Führung von Präsident Donald Trump und Vizepräsident JD Vance setze die Regierung nun auf strengere Durchsetzungsmaßnahmen.
Bessent forderte zudem mehr Transparenz bei den Ausgaben der Bundesstaaten – unabhängig von deren politischer Ausrichtung. Besonders wirft er jedoch demokratisch regierten Staaten wie Kalifornien und New York vor, bundesstaatliche Ermittlungen zu behindern. Um dem entgegenzuwirken, schlägt er eine stärkere öffentliche Kontrolle vor, um das Vertrauen in staatliche Programme wiederherzustellen.
Die neue Richtlinie des Finanzministeriums sieht vor, dass Whistleblower bis zu 30 Prozent der zurückerlangten Gelder erhalten können. Bessent ist überzeugt, dass diese Anreize – kombiniert mit schärferen Regulierungen – dazu beitragen werden, verlorene Mittel zurückzuholen und künftigen Betrug zu verhindern.
Die Initiative zur Belohnung von Hinweisgebern ist Teil einer umfassenderen Offensive gegen Pandemie-bedingten Betrug. Angesichts der bereits eingegangenen Hunderten von Hinweisen rechnen Beamte mit erheblichen Rückflüssen. Bessent betont, dass strengere Aufsicht und öffentliche Rechenschaftspflicht entscheidend seien, um weiteren Missbrauch zu verhindern.






