VAE verlängern Fernunterricht bis April 2026 wegen Sicherheitsrisiken
Lina SeidelVAE verlängern Fernunterricht bis April 2026 wegen Sicherheitsrisiken
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben den Fernunterricht für Schulen, Kindergärten und Hochschulen bis Mitte April 2026 verlängert. Die Entscheidung folgt auf wachsende Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit regionalen Spannungen. Die Behörden haben zudem die Prüfungsmodalitäten für betroffene Studierende angepasst, um auf die anhaltende Lage zu reagieren.
Das Bildungsministerium gab bekannt, dass alle Schulen und Kindertägstätten bis zum 17. April 2026 im Fernunterricht bleiben. Auch Hochschulen halten sich an diesen Zeitplan, wobei einige prioritäre Studiengänge den Präsenzbetrieb bereits am 30. März wiederaufnehmen werden.
Aufgrund der verlängerten Schließungen wurden die Prüfungsregelungen überarbeitet. Die International Baccalaureate Organisation (IBO) hat die für Mai 2026 geplanten Prüfungen für Schüler des IB-Diplom- und des Berufsbezogenen Programms in den VAE abgesagt. Stattdessen werden die Ergebnisse über ein besonderes Notfall-Bewertungsverfahren vergeben. Ähnlich führte das Central Board of Secondary Education (CBSE) nach der Absage der Abschlussprüfungen ein alternatives Benotungssystem für die 12. Klassen ein.
Auch Schultransportanbieter passen sich den Änderungen an. Unternehmen wie School Transport Services bieten Erstattungen oder Gutschriften für die Busgebühren während der Fernunterrichtsphase an.
Die verlängerten Fernunterrichtsmaßnahmen gelten bis zum 17. April 2026, wobei einige Universitäten bereits Ende März teilweise wieder öffnen. Die Prüfungsausschüsse haben abgesagte Tests durch alternative Leistungsnachweise ersetzt, um sicherzustellen, dass die Schüler dennoch ihre Abschlüsse erhalten. Die Anpassungen der Transportgebühren sollen die finanzielle Belastung der Familien während der Schließungen verringern.






