26 March 2026, 08:37

Verstappen boykottiert Pressekonferenz – Journalist muss Suzuka-Raum verlassen

Ein Mann im Anzug mit Brille spricht in ein Mikrofon, während zwei Kameramänner ihn aufnehmen.

Verstappen boykottiert Pressekonferenz – Journalist muss Suzuka-Raum verlassen

Max Verstappen sorgt in Suzuka für Aufsehen, nachdem er Mediengespräch von Abgang eines Journalisten abhängig macht

In Suzuka eskalierte die Situation, als Max Verstappen sich weigerte, eine Pressekonferenz zu beginnen, solange ein bestimmter Journalist nicht den Raum verließ. Der Vorfall folgte auf eine hitzige Auseinandersetzung beim Großen Preis von Abu Dhabi 2025, bei der der niederländische Fahrer mit einem Reporter der Guardian aneinandergeriet – Auslöser waren Fragen zu seiner Kollision mit George Russell in Spanien.

Die Spannungen hatten bereits in Abu Dhabi begonnen, nachdem Verstappen die Meisterschaft an Lando Norris verloren hatte. Während einer Pressekonferenz fragte ein Guardian-Journalist nach dem Vorfall in Spanien, bei dem Verstappen nach einer Kollision mit Russell eine Strafe erhalten hatte. Der dreifache Weltmeister fiel dadurch von Platz fünf auf zehn zurück und verlor wertvolle Punkte im Titelkampf.

Verstappens Frust über die Fokussierung auf Barcelona entlud sich in einer scharfen Reaktion: "Sie vergessen alles andere, was in meiner Saison passiert ist. Das Einzige, was Sie erwähnen, ist Barcelona." Seine Verärgerung zog sich bis in die folgende Saison hin.

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Vor dem Großen Preis von Japan betrat Verstappen zwar den Medienraum, verweigerte jedoch jede Aussage. Wiederholt forderte er den gleichen Journalisten auf zu gehen und erklärte: "Ich sage nichts, solange er hier ist." Erst nach dessen Abgang kam das Gespräch in Gang.

Verstappens Verhalten in Suzuka unterstrich sein angespanntes Verhältnis zu Teilen der britischen Medienlandschaft. Der Vorfall lenkte erneut die Aufmerksamkeit auf seinen selbstbewussten, mitunter konfrontativen Umgang mit der Presse. Unmittelbare Konsequenzen für sein öffentliches oder professionelles Ansehen blieben jedoch aus.

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