Verstappens Albtraum in Suzuka: Aus im Q2 und wachsende Wut auf die Formel 1
Mila VoigtVerstappens Albtraum in Suzuka: Aus im Q2 und wachsende Wut auf die Formel 1
Max Verstappen erlebte ein weiteres schwieriges Wochenende beim Japanischen Grand Prix 2026. Der Red-Bull-Pilot, der in Suzuka in den vergangenen vier Jahren stets gesiegt hatte, schied bereits im Q2 aus – nach einer enttäuschenden Qualifikation auf Platz 11. Seine Probleme fallen in eine Phase anhaltender Kritik an den neuen Formel-1-Regeln, die seinem Team ein Auto mit mangelndem Tempo und schlechter Balance bescheren.
Die Schwierigkeiten begannen bereits früher in der Saison. Beim Großen Preis von China musste Verstappen wegen technischer Defekte aufgeben. Zuvor war er im Q3 des australischen Grand Prix von der Strecke abgekommen, hatte das Rennen aber noch als Sechster beenden können. Seine Frustration wuchs, als er sein Red Bull in den Qualifyings als "unfahrbar" bezeichnete.
In Suzuka hielten die Probleme an. Der dreifache Weltmeister kämpfte mit starkem Unter- und Übersteuern, was den RB22 kaum beherrschbar machte. Sein Ausscheiden im Q2 markiert einen deutlichen Absturz im Vergleich zu seiner früheren Dominanz auf der Strecke.
Auch abseits der Rennstrecke eskalierten die Spannungen. Bereits am Donnerstag geriet Verstappen in einen öffentlichen Streit mit einem Reporter und wies die Person später aus seiner Pressekonferenz. Der Vorfall folgte auf wochenlange scharfe Kritik an den jüngsten Regeländerungen der Formel 1, die seiner Meinung nach die Rennqualität verschlechtern.
Mit dem 11. Platz in der Qualifikation setzt Verstappen die aktuelle Krise von Red Bull fort. Das Team findet noch immer keine Lösung für die Fahrprobleme des Autos unter den neuen Vorschriften. Angesichts nachlassender Leistungen rückt nun die Frage in den Fokus, ob vor dem nächsten Rennen noch Anpassungen möglich sind.






