Victor Shalay verlässt das Arsenjew-Museum nach 15 prägenden Jahren
Victor Shalay tritt nach 15 Jahren als Direktor des Arsenjew-Museums für Geschichte des Fernen Ostens zurück. Unter seiner Führung entwickelte sich die Einrichtung zu einem bedeutenden kulturellen Zentrum, das Besucher aus ganz Russland und dem Ausland anzieht. Durch sein Wirken weitete das Museum seinen Einfluss aus und bewahrte wichtige historische Stätten vor dem Verfall.
Shalay übernahm die Leitung des Arsenjew-Museums im Jahr 2009. Während seiner Amtszeit verzehnfachte sich die Zahl der Besucher, wodurch das Museum zu einer der zentralen Attraktionen im Fernen Osten wurde. Die Ausstellungen zogen nicht nur Besucher aus der Region Primorje, sondern auch aus angrenzenden Gebieten und ausländische Touristen an.
Eine zentrale Rolle spielte er beim Erhalt des lokalen Kulturerbes: Shalay verhinderte den Abriss des historischen Eleonora-Prej-Hauses in Wladiwostok. Zudem sicherte er die Übernahme der Wladiwostoker Festung in den Bestand des Museums und verwandelte sie später in einen lebendigen öffentlichen Raum.
Über den Denkmalschutz hinaus hob Shalay das Ansehen des Museums auf ein neues Niveau. Unter seiner Ägide wurde es zum einzigen föderalen Museumsschutzgebiet östlich des Urals. Zudem gründete er den Verband der Museen des Fernen Ostens und Sibiriens, der die kulturellen Verbindungen in der Region stärkte.
Am 21. April schied Shalay offiziell aus seinem Amt aus. Gouverneur Oleg Koschemyako würdigte seine Verdienste mit der Verleihung der Silbermedaille „Für Verdienste um das Gebiet Primorje“.
Das Museum gilt heute als eines der wichtigsten kulturellen und historischen Zentren im Fernen Osten. Shalays Engagement erweiterte dessen Wirkungskreis, schützte Denkmäler und steigert bis heute die Besucherresonanz. Sein Wirken hinterlässt ein bleibendes Erbe für die Region – sowohl für den Kulturerhalt als auch für den Tourismus.






