Vietnam verschärft Bankregeln: Kontonamen müssen mit Ausweisen übereinstimmen
Hannah RichterVietnam verschärft Bankregeln: Kontonamen müssen mit Ausweisen übereinstimmen
In Hanoi sind strengere Regeln für die Kontobezeichnungen in Kraft getreten. Ab dem 1. April müssen alle Zahlungskonten bei Geschäftsbanken exakt mit den offiziellen Namen auf den Personalausweisen der Kunden übereinstimmen. Die Änderung soll die Sicherheit erhöhen, da digitale Zahlungen immer beliebter werden.
Die neuen Vorschriften verbieten die Verwendung von Spitznamen oder Pseudonymen für Bankkonten. Kunden, die bisher alternative Namen nutzten, wurden aufgefordert, ihre Angaben auf die vollständigen, rechtlich anerkannten Namen zu aktualisieren. Banken haben sie zudem darauf hingewiesen, die Empfängerangaben auf E-Commerce-Plattformen und in Zahlungs-Apps zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.
Nach den aktualisierten Regeln müssen Zahlungsdienstleister sicherstellen, dass Kontonummern und Inhabernamen mit den offiziellen Unterlagen übereinstimmen. Bei Abweichungen können Transaktionen verzögert oder blockiert werden. Zudem sind die Anbieter verpflichtet, verdächtige Aktivitäten den Behörden zu melden und Kunden über mögliche Probleme zu informieren.
Wird kein Fehlverhalten festgestellt, müssen Beschwerden über Transaktionen innerhalb von 15 Tagen geklärt werden. Die Staatsbank hat versichert, dass die Änderungen keine Auswirkungen auf Kontonummern, Guthaben oder den Zugang der Kunden zu ihren Geldern haben werden.
Mit der neuen Regelung sollen Transparenz und Vertrauen in das Bankensystem gestärkt werden. Kunden müssen nun sicherstellen, dass ihre Kontonamen exakt mit ihren Ausweisdokumenten übereinstimmen. Banken und Zahlungsdienstleister werden die Vorschriften durchsetzen, um Betrug zu reduzieren und die Sicherheit von Transaktionen zu verbessern.






