Viktor Axelsen beendet Karriere: Das Ende einer Badminton-Ära nach Gold und Rückenleiden
Emil LangeViktor Axelsen beendet Karriere: Das Ende einer Badminton-Ära nach Gold und Rückenleiden
Der zweifache Olympiasieger Viktor Axelsen hat sich nach jahrelangem Kampf mit einer hartnäckigen Rückenverletzung aus dem internationalen Badminton zurückgezogen. Der dänische Ausnahmesportler, der die Szene mit Goldmedaillen bei Tokio 2020 und Paris 2024 dominierte, gab seinen Rücktritt am 15. April 2026 bekannt. Seine Karriereende löste Würdigungen von Konkurrenten aus, darunter Malaysias Lee Zii Jia, der die Duelle mit Axelsen als "ein Privileg" bezeichnete.
Axelsens Palmarès umfasst neben den olympischen Triumphen auch zwei Weltmeistertitel (2017 und 2022). Gegen Lee Zii Jia, einen seiner größten Rivalen, führte er mit einer überzeugenden Bilanz von 7:3 Siegen. Doch jenseits der sportlichen Rivalität verband die beiden auch Freundschaft – etwa bei einem spontanen Abendessen in Amsterdam, als beide wegen Flugverspätungen festsaßen.
Als Lee selbst mit Rückenproblemen kämpfte, stand Axelsen ihm mit medizinischem Rat zur Seite. Später erinnerte sich Lee daran, wie glücklich er sich schätze, gegen Axelsen antreten zu dürfen – eine Chance, die er gegen Legenden wie Datuk Seri Lee Chong Wei oder Lin Dan nie gehabt hatte.
Die Thomas- und Uber-Cup-Finals 2026 begannen am 24. April und dauern bis zum 3. Mai. Malaysias Team startet in Gruppe B am 25. April gegen England, gefolgt von Finnland am 27. April und Japan am 29. April.
Axelsens Rücktritt markiert das Ende einer Ära im Herrenbadminton. Mit sieben Siegen gegen Lee Zii Jia festigt er seinen Ruf als einer der größten Spieler der Sportgeschichte. Währenddessen geht der Thomas Cup ohne ihn weiter – Teams wie Malaysia kämpfen um den Titel in dem prestigeträchtigen Turnier.






