27 June 2026, 10:00

Volkswagen streicht 100.000 Jobs – droht der Autoindustrie der Kollaps?

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Volkswagen streicht 100.000 Jobs – droht der Autoindustrie der Kollaps?

Die deutsche Automobilindustrie steht vor massiven Arbeitsplatzverlusten. Allein Volkswagen plant weltweit den Abbau von 100.000 Stellen – eine Entwicklung, die bei den Beschäftigten Sorgen um ihre Zukunft auslöst. Bereits in den vergangenen sechs Jahren hat der Sektor einen deutlichen Rückgang der Beschäftigtenzahlen erlebt.

Seit 2018 ist jeder siebte Arbeitsplatz in der deutschen Autoindustrie verschwunden. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) warnt, dass bis 2035 weitere 225.000 Jobs wegfallen könnten – die geplanten Kürzungen bei Volkswagen sind in dieser Prognose noch nicht einmal enthalten.

Das Unternehmen erwägt die Schließung von vier großen Werken in Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Tausende Mitarbeiter blicken nun einer ungewissen Zukunft entgegen, während die Branche mit flächendeckenden Stellenstreichungen kämpft. Volkswagen hat sich bisher nicht zu den Berichten über Arbeitsplatzabbau oder Werksschließungen geäußert.

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Simone Kauffeld, Professorin an der Technischen Universität Braunschweig, erforscht die Branche und ihre Belegschaften. Ihre Studien zeigen die Herausforderungen auf, vor denen Autobeschäftigte auf der Suche nach Stabilität stehen.

Die Automobilbranche bleibt eine der am stärksten betroffenen Industrien Deutschlands. Da Volkswagens Kürzungen in den offiziellen Prognosen noch nicht berücksichtigt sind, könnte die Gesamtzahl der Arbeitsplatzverluste weiter steigen. Die Beschäftigten fragen sich unterdessen, wie es für sie weitergeht, während die Branche weiter schrumpft.

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