05 April 2026, 02:35

Weizenankauf in Madhya Pradesh startet verzögert – Bauern bangt um Ernte und Preise

Plakat mit Weizenfeld und Traktor im Hintergrund, Text lautet "10-11 Miljardit Nuuda Teravila Aastas".

Weizenankauf in Madhya Pradesh startet verzögert – Bauern bangt um Ernte und Preise

Weizenankauf in Madhya Pradesh beginnt am 10. April in vier Regionen – landesweit ab 15. April

Der Weizenankauf in Madhya Pradesh wird am 10. April in vier Verwaltungsbezirken starten und ab dem 15. April flächendeckend im gesamten Bundesstaat aufgenommen. Die Verzögerung ist das Ergebnis von drei Verschiebungen, was bei den Landwirten Sorgen um Lagerkapazitäten und ausstehende Zahlungen schürt. Starke Regenfälle, Hagelstürme und Orkane haben die Ernte bereits beschädigt und die Ängste der Bauern weiter verstärkt.

Für dieses Jahr rechnet der Bundesstaat mit einer Weizenernte von etwa 35 Millionen Tonnen. Die Zentralregierung hat jedoch ein Ankaufsziel von lediglich 7,8 Millionen Tonnen festgelegt. Da die Lagerhäuser noch mit unverkauften Beständen aus dem Vorjahr gefüllt sind, bleibt die Lagerung die größte Herausforderung für die Behörden.

Die Zentralregierung hat bisher noch Getreide im Wert von umgerechnet rund 4,8 Milliarden Euro (40.000 Crore Rupien) aus Madhya Pradesh nicht abgenommen. Gleichzeitig wartet die Landesregierung noch auf die Bezahlung für bereits geliefertes Getreide im Wert von 1,8 Milliarden Euro (15.000 Crore Rupien). Die Verzögerungen haben zu einem Preisverfall auf den Märkten in Bhopal geführt, wo Händler den Weizen zu niedrigeren Preisen aufkaufen.

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Hinzu kommt, dass der Bundesstaat derzeit nur über ausreichend Jutesäcke für 2,5 Millionen Tonnen Weizen verfügt. Die Landwirte fürchten weitere Verluste, falls der Ankauf nicht reibungslos beginnt – besonders nach den jüngsten wetterbedingten Ernteschäden.

Der Ankauf wird nun schrittweise erfolgen, beginnend am 10. April in ausgewählten Gebieten und ab dem 15. April landesweit. Die Regierung muss dringend die Lagerengpässe beheben und die ausstehenden Zahlungen freigeben, um die finanzielle Belastung der Landwirte nicht weiter zu verschärfen. Angesichts der bereits beschädigten Ernte und fallender Preise ist schnelles Handeln entscheidend für die Landwirtschaft des Bundesstaates.

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