24 April 2026, 19:02

Westminster entschuldigt sich für KKK-Vergleich mit Millwall FC in Antirassismus-Broschüre

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Straße entlanggehen, eine Fahne haltend, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Polen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Westminster entschuldigt sich für KKK-Vergleich mit Millwall FC in Antirassismus-Broschüre

Stadtverwaltung Westminster entschuldigt sich nach Verbreitung einer Antirassismus-Broschüre mit KKK-Vergleich zu Millwall FC

Die Stadtverwaltung Westminster hat sich entschuldigt, nachdem sie eine Aufklärungsbroschüre gegen Rassismus verteilt hatte, in der der Fußballverein Millwall FC mit dem Ku-Klux-Klan (KKK) in Verbindung gebracht wurde. Die unter dem Titel "Die Geschichte von Paul Canoville" veröffentlichte Schrift enthielt eine Karikaturfigur in KKK-ähnlicher Kleidung, die das Vereinsabzeichen trug. Die Verwaltung räumte ein, das Bild sei "taktlos" und "unangemessen" gewesen, um Rassismus im Fußball zu thematisieren.

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Das umstrittene Material war Teil eines Antirassismus-Programms, das von einem Mitarbeiter der Verwaltung erstellt worden war. Darin wurde der ehemalige Profifußballer Paul Canoville zitiert, der in seiner Karriere rassistische Angriffe erlebt hatte. Die Paul Canoville Foundation distanzierte sich später jedoch von der Broschüre und betonte, weder an deren Erstellung noch an der Freigabe beteiligt gewesen zu sein.

Millwall FC verurteilte die Darstellung als "falsch und schädlich" und kündigte an, rechtliche Schritte zu prüfen. Die Anhänger des Vereins sehen sich seit Langem mit Klischees konfrontiert; manche halten sie wegen ihres Rufs und des bekannten Sprechchors "Niemand mag uns, das ist uns egal" für leichte Ziele der Kritik.

Nach massiver Kritik zog die Stadtverwaltung Westminster die Broschüre zurück und ließ alle verbleibenden Exemplare vernichten. Zudem versprach die Behörde, interne Abläufe zu überprüfen, um künftig ähnliche Fehler zu vermeiden.

Die Entschuldigung der Verwaltung folgte auf breite Ablehnung der in der Broschüre verwendeten Bildsprache. Unterdessen prüft Millwalls Rechtsabteilung mögliche weitere Schritte. Die eingezogene Schrift wird nicht mehr verbreitet, und die Stadtverwaltung sicherte zu, künftige Publikationen strenger zu kontrollieren.

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