07 May 2026, 10:33

Wie Cloud-Technologien den Journalismus in Wladiwostok revolutionieren

Diagramm eines Cloud-Computing-Systems mit mehreren Geräten (Laptop, Mobiltelefon, Tablet), die über sichere Verriegelungen miteinander verbunden sind und den sicheren Zugriff auf Anwendungen und Daten von jedem vernetzten Gerät veranschaulichen.

Wie Cloud-Technologien den Journalismus in Wladiwostok revolutionieren

Videokonferenz zu digitalen Medienservices in Wladiwostok zum Tag des Rundfunks

Anlässlich des Tags des Rundfunks fand in Wladiwostok eine Videokonferenz zu digitalen Medienservices statt. Branchenführer trafen sich im regionalen Pressezentrum von TASS, um über Cloud-Technologien und ihre Rolle im modernen Journalismus zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen sowohl die Vorteile als auch die Herausforderungen bei der Einführung digitaler Lösungen in Medienbetrieben.

An der Diskussion nahmen Vertreter führender Organisationen teil, darunter Andrei Kartaschow, Vizepräsident der Primorje-Niederlassung von Rostelecom, Kirill Kowaljow, Vertriebsdirektor bei Turbo Cloud, Viktor Suchanow, Geschäftsführer von PrimaMedia, sowie Galina Mosolewskaja, stellvertretende Chefredakteurin von SakhaMedia. Ihre Beiträge konzentrierten sich darauf, wie Cloud-Dienste Medienworkflows effizienter gestalten können.

Cloud-Plattformen bieten skalierbare und kostengünstige Speicherlösungen, die sich besonders für die Verwaltung großer Datenmengen eignen. Die öffentliche Cloud-Plattform von Rostelecom, die 2024 im Fernen Osten eingeführt wurde, unterstützt bereits Objektspeicher mit Metadaten-Tagging. Diese Funktion ermöglicht es Medienunternehmen, Archive wie fertige Datenbanken zu verwalten. Ein kürzlich durchgeführtes Projekt mit der Föderalen Universität des Fernen Ostens demonstrierte die Effizienz des Systems: Innerhalb von nur zwei Wochen wurden 180 Terabyte an Daten verarbeitet.

SakhaMedia nutzt derzeit NextCloud zur Speicherung von Foto- und Videoarchiven, doch budgetäre Beschränkungen verhindern einen vollständigen Umstieg. Gleichzeitig beherbergt das Rechenzentrum von Rostelecom auf Sachalin das Überwachungssystem „Sichere Stadt“, wobei Pläne zur Ausweitung nach Chabarowsk noch ausstehen. Das Unternehmen kündigte zudem an, bis 2026 ein KI-Modell in seine Cloud-Plattform zu integrieren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Teilnehmer diskutierten, wie Cloud-Dienste Medienorganisationen dabei helfen, ungleichmäßige Arbeitslasten, langfristige Archivierung sowie Sicherheitsrisiken wie Doxxing und DDoS-Angriffe zu bewältigen. KI wurde als mögliches Werkzeug zur Lösung von Urheberrechtsfragen vorgeschlagen, wobei Rostelecom seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei solchen Entwicklungen bekundete.

Die Konferenz unterstrich die wachsende Bedeutung von Cloud- und KI-Technologien für Medienbetriebe. Rostelecoms laufende Erweiterung seiner Cloud-Plattform, einschließlich der geplanten KI-Integration, zielt darauf ab, zentrale Branchenherausforderungen zu lösen. Trotz finanzieller und logistischer Hürden erkunden Medienorganisationen weiterhin diese Lösungsansätze.

Lesen Sie auch:

Quelle