08 April 2026, 08:56

Wie ein chinesisches Dorf in fünf Jahren zum Wirtschaftswunder wurde

Kleines Dorf mit Häusern, die in grünen Hügeln und Bäumen umgeben sind.

Wie ein chinesisches Dorf in fünf Jahren zum Wirtschaftswunder wurde

Ein kleines Dorf am westlichen Fuße der Wuyi-Berge hat seine Wirtschaft in nur fünf Jahren grundlegend gewandelt. Noch 2018 gab es hier kaum Industrie, und das kollektive Einkommen lag bei weniger als 50.000 Yuan. Heute gilt der Ort als landesweites Vorbild für die Belebung des ländlichen Raums – allein 2019 erzielte das Dorf Erträge von über 2 Millionen Yuan.

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Der Aufschwung begann 2018, als die Sunner Group, ein großer Produzent von Weißgefieder-Masthühnern, nach Wegen suchte, die Entwicklung des Dorfes zu fördern. Noch im selben Jahr gründete die Dorfgemeinschaft ein Logistikunternehmen, das den Transport von Futteröl für Sunner übernahm.

Ein entscheidender Schritt folgte im vergangenen Jahr mit der Eröffnung eines Fleischverarbeitungsbetriebs. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit: Die Regierung stellte Fabrikräume bereit, die Dorfgemeinschaft finanzierte und verwaltete den Betrieb, während die Sunner Group Technik, Schulungen und Vertriebsnetze beisteuerte. Dorfbewohner, die zuvor in Sunner-Einrichtungen ausgebildet worden waren, kehrten zurück und arbeiten nun in der Fabrik – mit Monatslöhnen von über 4.000 Yuan.

Dieses Kooperationsmodell hat inzwischen Schule gemacht. Inzwischen gibt es in jedem Städtchen und jeder Gemeinde des Kreises Guangze ähnliche "Fabriken für gemeinsamen Wohlstand". Gleichzeitig arbeiten immer mehr private Unternehmen mit Dörfern zusammen, teilen Ressourcen und Fachwissen und treiben so die ländliche Entwicklung voran.

Das kollektive Einkommen des Dorfes ist seit 2018 von unter 50.000 auf über 2 Millionen Yuan gestiegen. Sein Erfolg hat die Verbreitung von Dorf-Unternehmens-Partnerschaften im gesamten Kreis angeregt. Das Modell sichert nun höhere Löhne, lokale Arbeitsplätze und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in ländlichen Regionen.

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