Wie Katzen von der Downing Street bis zum Met Gala die Welt erobern
Von der High Fashion bis zur Machtpolitik: Katzen als kulturelle Ikonen
Katzen besetzen seit jeher einen besonderen Platz in der Kultur – ob in der Hochmode oder an den Schaltstellen der Politik. Das neue Fotobuch „Chic Cats“ würdigt ihren Einfluss auf Kunst, Film und Design. Manche Samtpfoten sind längst zu Legenden geworden – sie überdauern Regierungschefs und prägen Luxustrends.
Ein lebendes Beispiel ist Larry, der „Chef-Mäusefänger“ des britischen Kabinettsamts. Seit 15 Jahren patrouilliert der 19-jährige Kater durch die Downing Street 10 und hat dabei sechs Premierminister überlebt – sogar seinen größten Konkurrenten Palmerston, die Hauskatze des Außenministeriums.
Auch die Modewelt hat die Faszination für Katzen längst entdeckt. Choupette, die heilig birmanische Katze des verstorbenen Modedesigners Karl Lagerfeld, lebte im Luxus und inspirierte Hommagen wie den Auftritt von Doja Cat beim Met Gala 2023 – ein lebendiges Kunstwerk, kreiert von Oscar de la Renta. Und die Hollywood-Legende Tippi Hedren hielt einst eine ganze Menagerie exotischer Katzen, darunter den sibirischen Tiger Gregory.
Im Film wurde der James-Bond-Schurke Blofeld so untrennbar mit seiner Perserkatze verbunden, dass das Tier auf der Leinwand zu sehen war, noch bevor das Gesicht des Superschurken enthüllt wurde. In Paris hingegen regiert Socrate mit stiller Autorität über das Luxushotel Le Bristol. Am 15. Juni 2021 geboren, trat er die Nachfolge seines Vaters Fa-raon an und herrscht seither mit müheloser Eleganz über das Haus.
Von politischen Machtzentren bis zu Nobelherbergen – diese Katzen haben Spuren hinterlassen. Larrys langjährige Präsenz in der Regierung, Choupettes modisches Erbe und Socrates königliches Auftreten beweisen: Samtpfoten faszinieren weit über das heimische Sofa hinaus. Ihre Geschichten schreiben sich fort – in der Geschichte und auf den Seiten von „Chic Cats“.






