17 March 2026, 01:11

Winterspiele 2026: Triumphe, Rückschläge und ein Norovirus-Ausbruch in Mailand

Plakat für die Olympischen Winterspiele 1988 in Nagano, Japan, das zwei Menschen beim Curling zeigt, mit der Aufschrift "Olympische Zusammenfassung: Die XVIII. Olympischen Winterspiele" oben.

Winterspiele 2026: Triumphe, Rückschläge und ein Norovirus-Ausbruch in Mailand

Die Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo haben mehr als 2.900 Athletinnen und Athleten aus über 90 Ländern zusammengebracht. Die Spiele begannen mit einer Mischung aus Triumphen, Rückschlägen und unerwarteten Herausforderungen in verschiedenen Sportarten.

Die olympische Flamme wurde von den Skilegenden Alberto Tomba und Deborah Compagnoni entzündet und markierte damit den offiziellen Start des Events. Unterdessen hatte der Schweizer Snowboarder Jonas Hasler im Big-Air-Wettbewerb zu kämpfen: Nach verpasster Qualifikation in den Vorrunden belegte er im Finale nur den 16. Platz.

Im Curling gab es früh dramatische Momente, als Schwedens Lina Ljungblom einen entscheidenden Punkt gegen Deutschland erzielte. Im Mixed-Double besiegten die Schweizer Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller das US-Duo Cory Thiesse und Korey Dropkin mit 7:4.

Der alpinen Skiabfahrt brachten sowohl Begeisterung als auch Enttäuschung: Franjo von Allmen setzte mit einem stilvollen Sprung über die Ziellinie ein Ausrufezeichen, während Lindsey Vonn einen schweren Rückschlag erlitt – ein gerissenes Kreuzband und Prellungen am Knie beendeten ihren Wettbewerb vorzeitig. Die Langläuferin Katharina Schmid und der Eishockey-Star Leon Draisaitl begannen unterdessen mit ihren ersten Trainingseinheiten für die anstehenden Wettkämpfe.

Gesundheitliche Bedenken warfen denFrauen-Eishockey-Wettbewerb durcheinander: Das Spiel zwischen Finnland und Kanada wurde verschoben, nachdem ein Norovirus-Ausbruch 13 Spielerinnen in Quarantäne oder Isolation zwang. Andere deutsche Hoffnungen ruhen auf Franziska Feldmeier und Vanessa Mark, die sich in ihren jeweiligen Disziplinen weiter vorarbeiten.

Die Spiele haben bereits mit herausragenden Leistungen, Verletzungen und logistischen Hürden für Gesprächsstoff gesorgt. Mit Athletinnen und Athleten aus aller Welt im Einsatz wird der Wettbewerb weiter unter genauer Beobachtung stehen, während die Organisatoren sowohl sportliche als auch gesundheitliche Herausforderungen meistern müssen. Ergebnisse und Zeitpläne könnten sich je nach Entwicklung noch ändern.

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