30 March 2026, 12:36

Wladiwostok plant Milliardenprojekt für Wasserinfrastruktur bis 2040

Ein Miniaturmodell einer Stadt mit einem Fluss, Gebäuden, Straßen und Text.

Wladiwostok plant Milliardenprojekt für Wasserinfrastruktur bis 2040

Wladiwostok schreibt Ausschreibung für große Wasserinfrastrukturstudie aus

Die Stadtverwaltung von Wladiwostok sucht einen Auftragnehmer für die Erforschung und Planung ihrer Wasserversorgung und Abwassersysteme bis zum Jahr 2040. Das Projekt, dessen Startpreis bei 11 Millionen Rubel liegt, erfordert strenge Sicherheitsfreigaben sowie nachgewiesene Expertise in groß angelegten städtischen Infrastrukturvorhaben.

Die Ausschreibung sieht klare Fristen vor: Drei zentrale Projektphasen müssen bis zum 14. Mai 2026, 1. September 2026 und 1. Dezember 2026 abgeschlossen sein. Als Endergebnis werden vier Bände technischer Dokumentation sowie digitale Modelle der städtischen Wassernetze erwartet.

Der ausgewählte Auftragnehmer muss spezifische Anforderungen erfüllen: Nachweisbare Erfahrung in Projekten für Städte mit über 500.000 Einwohnern ist Pflicht, ebenso wie eine Lizenz des FSB für den Umgang mit Staatsgeheimnissen.

Die Studie deckt einen langfristigen Planungszeitraum ab – von der Auswertung der Daten aus den Jahren 2022–2025 über eine Bestandsaufnahme 2025 bis hin zur ersten Umsetzungsphase bis 2030 und Prognosen bis 2040. Auftraggeber sind das Brennstoff- und Energieministerium sowie die Abteilung für Wohnungswirtschaft und kommunale Dienstleistungen Wladiwostoks.

In den vergangenen Jahren gab es bereits einige Modernisierungen der Wasserinfrastruktur: Seit 2024 wurden im Rahmen von Bundesprogrammen Flussvertiefungen vorgenommen und 21,6 Kilometer des Leitungsnetzes saniert. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen, darunter Schäden durch Starkregen und Ineffizienzen im nationalen Programm "Sauberes Wasser" – hier brachten 2024 ganze 27,8 % der Mittel keine Ergebnisse.

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Die Ausschreibung markiert einen wichtigen Schritt zur Sicherung der Wasserinfrastruktur Wladiwostoks für die nächsten zwei Jahrzehnte. Der ausgewählte Auftragnehmer soll bis Ende 2026 detaillierte Forschungsarbeiten und digitale Modelle vorlegen, die die Wasserbewirtschaftungsstrategie der Stadt bis 2040 prägen werden.

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